Wie Radiosender per Messenger das Hörer-Engagement steigern können

 In Messenger Kommunikation

Jeder Radiosender will seinen Hörern eine mediale Heimat bieten und damit binden. Doch die Konkurrenz an Radiosendern hat sich verzehnfacht. Neue Audio-Streaming-Angebote wie Spotify werden immer beliebter. Wir zeigen dir, wie du mit Hilfe von Messenger deine Hörer aktiv an deinen Sender bindest.

Seit 1987 hat sich die Zahl der Radiosender in Deutschland fast verzehnfacht, wie die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. Radio feststellt. Waren es damals nur 44, sind es 2019 schon rund 340 Radiosender. Durch die Vielzahl an Radiosendern ist die Konkurrenz groß. Wir zeigen dir, wie du per Messenger-Kommunikation mehr Hörer-Engagement und Bindung aufbauen und dich von der Konkurrenz absetzen kannst.


Im Beitrag erfährst du:


Warum solltest du Messenger für deinen Hörer-Service einführen?

  • Messenger bieten Radiosendern die Chance, einfachen, schnellen und innovativen Hörer-Service anzubieten
  • Radiosender erreichen die Hörer auf WhatsApp & Co., wo diese ihre (private) Alltagskommunikation organisieren
  • Der Kontakt via Messenger ist für Unternehmen effizienter als per Hotline (teuer) oder E-Mail (langsam)
  • Der direkte und persönliche Kontakt zwischen Radiosender und Hörer führt zu einer Stärkung der emotionalen Bindung an den Sender
  • Der direkte Kontakt zum Hörer bietet Optionen für mehr Traffic und für direkten Abverkauf
  • Der Hörerservice erhält maximale Aufmerksamkeit bei den Hörern, weil der Chat zwischen den übrigen „Friends & Family“ Chats der Hörer auftaucht

3 Use Cases, wie du effektiv Messenger für den Hörer-Service einsetzen kannst

Um mit deinen Hörern per Messenger in Kontakt zu treten, gehst Du wie folgt vor. Am Anfang steht ein Call-To-Action an den Hörer. Dieser kann entweder im Radio oder über einen anderen eigenen reichweitenstarken Kanal wie die Webseite oder Social Media (Facebook, Twitter & Co.) stattfinden. Der Hörer wird aufgefordert, mit dem Radiosender direkt über dessen Messenger-Kanal in Kontakt zu treten. Daraufhin schreibt der Hörer via Messenger der Redaktion des Radiosenders. Je häufiger dieses interaktive Format angewendet wird, desto natürlicher und selbstverständlicher erscheint es für die Hörer. Es gibt drei übergeordnete Use Cases, um das Hörer Engagement zu stärken, die anhand von Beispielen kurz erklärt werden.

Zuerst möchten wir dir aber einen kurzen und aktuellen Blick in die Praxis geben.

Praxisbericht des Medienhaus DuMont Rheinland beim Abendgespräch der Akademie der Deutschen Medien am 6.6.2019 in Köln

Es folgen die drei übergeordneten Use Cases, um das Hörer Engagement zu stärken.

1. Information Source: Hörer teilen Informationen mit dem Sender

Der erste Use Case ist, dass Hörer den Messenger nutzen, um Informationen mit dem Sender zu teilen. Ein Beispiel sind Verkehrsinformationen. Der Radiomoderator kann seine Hörer auffordern, die neuesten Entwicklungen auf den Straßen, also beispielsweise Infos zu Staus, Blitzern und Unfällen mit der Redaktion zu teilen. Die eingesendeten Infos werden gefiltert, die spannendsten in die Sendung eingebaut. Sie sind zudem im Messenger per Keyword Eingabe abrufbar.

Das nächste Beispiel sind Musikwünsche. Hörer können der Redaktion per Chat-Nachricht mit einem Keyword mitteilen, welche Titel sie sich wünschen. Ebenfalls wertvoll sind Augenzeugenberichte, die Hörer per Sprachnachricht, Video oder Foto direkt mit dem Sender teilen. Dieser User-Generated Content ist meist zuvor nicht veröffentlicht worden – der Sender erhält also exklusive Inhalte, die sein Programm aufwerten

Beispiel aus der Radiobranche: 

Radio Arabella: 1:1 Chat und Chatbot zur Förderung des Hörer-Engagements

Radio Messenger Radio ArabellaDer beliebte Münchner Radiosender setzt im Rahmen seines Hörer-Service auf die Aktivierung der Hörer per Messenger. Hörer haben die Möglichkeit, der Redaktion Blitzer, Staus, Musikwünsche oder Neuigkeiten aus München zu senden. Unterhaltende Inhalte wie lustige Bilder oder Videos werden mit Einverständnis der Nutzer auch auf der Webseite eingebettet. Neben dem 1:1 Chat bietet der Sender auch über Aktivierungsbegriffe alle Informationen zu besonderen Aktionen und Events auf einen Blick.


2. Audience Engagement: (Automatisierter) Dialog zwischen Hörer und Radiosender

Der zweite Use Case ist, dass zwischen Hörer und Radiosender per Messenger ein (automatisierter) Dialog stattfindet. Ein Beispiel sind Gewinnspiele. Der Radiomoderator erklärt den Hörern ein Gewinnspiel und nennt einen Aktivierungsbegriff, den sie per Messenger senden müssen, um teilzunehmen. Die Hörer schreiben im 1:1 Chat und schließen durch eine automatisierte Merkmal-Abfrage den Registrierungsprozess ab.

Das nächste Beispiel ist ein Quiz. Der Moderator spielt ein Quiz während der Sendung. Die Hörer antworten per 1:1 Chat und erhalten automatisierte Antworten. Eine andere Variante: Der Moderator teasert das Quiz an und die Hörer schreiben den Begriff zur Aktivierung im 1:1 Chat und beginnen, das automatisierte Quiz zu spielen.

Ebenfalls aktivierend und engagierend sind Games. Wie beim Quiz-Format gibt es auch beim Games-Format eine Live- oder eine automatisierte Option: Die Hörer können Rätsel lösen, Lieder erraten, über Lieder/Themen abstimmen usw., und ihre Antworten per WhatsApp schicken. Lösungen werden automatisiert per Chat zugesendet oder in der Sendung live bekanntgegeben.

Beispiel aus der Verlagsbranche:

Werben & Verkaufen: Leser-Service mit Quiz für mehr Hörer-Engagement

Das führende Marketingmagazin W&V hat im Zuge der Einführung der europaweit geltenden Datenschutzgrundverodnung (DSGVO) ein Quiz gestartet. Der Begriff zur Aktivierung ist Quiz. Ein Bot führt den Nutzer durch das DSGVO-Quiz. Nutzer spielen das Quiz durch, weil sie wissen wollen, wie fit sie sind. Bei jeder Antwort ob falsch oder richtig blendet W&V einen Verweis zu relevantem Content ein. Insgesamt trägt das Quiz zu stärkerem Leser-Engagement und Interaktionen bei.


3. On-Demand Content: Automatisierte Ausspielung von Inhalten auf Abruf

Der dritte Use Case ist, dass Hörer auf Abruf Inhalte automatisiert per Messenger erhalten. Ein Beispiel sind Events. Der Radiomoderator kann Veranstaltungen On-Air anteasern und stellt Hörern weitere Informationen, Ticket-Links, Registrierungsinformationen oder Terminankündigungen per 1:1 Chat mit einem Aktivierungsbegriff zur Verfügung, den die Hörer an die Redaktion senden müssen.

Das nächste Beispiel sind aktuelle Wetter-Informationen. Mit der Eingabe des Aktivierungsbegriffs Wetter erhält man das Wetter für Deutschland. Gibt man seine Postleitzahl ein oder den Ort, in dem man lebt, erhält man eine Chat-Nachricht, die das Wetter für die Region anzeigt.

Ein weiteres Beispiel sind Stau & Blitzer. Der Moderator nennt einen Aktivierungsbegriff zum Aufruf der aktuellsten Stau- oder Blitzer-Informationen. Informationen zur gesamten Region kann in einer Nachricht zur Verfügung gestellt werden. Hörer können aber auch einzelne Routen (Autobahnen, Bundesstrassen oder Landstrassen) per Menü auswählen.

Aktivierend und engagierend wirkt ebenfalls ein Horoskop. Die Sternzeichen werden als Aktivierungsbegriffe hinterlegt. Nennt ein Hörer im 1:1 Chat ein Sternzeichen, erhält er in einer Nachricht das entsprechende Horoskop. Die Horoskope können täglich, wöchentlich oder monatlich neu hinterlegt werden.

Beispiel aus der Radiobranche:

HITRADIO antenne 1: Hörer-Engagement durch exklusive Inhalte und Chatbot

Radio Messenger Wie Radiosender per Messenger das Hörer-Engagement steigern können Hitradio Antenne 1Der Sender für die Stuttgarter Region aktiviert seine Hörer durch Hinweise auf exklusive Events und Gewinnspiele. Zudem setzt der Hörer-Service auf einen Chatbot, der das Engagement zusätzlich fördert. Hörer können per Aktivierungsbegriff in Echtzeit erfahren, auf welchen Autobahnen, Bundesstraßen oder Landstraßen gerade der Verkehr stockt. Und wer die Musikauswahl von antenne 1 schätzt, kann sich die Playlist mit den letzten fünf Titeln ansehen.

Die kurze Demo zeigt, wie das das funktioniert.


Wie setze ich Hörer-Service per Messenger erfolgreich um?

Umsetzen lassen sich all diese Beispiele nur mit dem richtigen Tool. Die Messenger Communication Platform – die du per Browser bedienst und sofort einsetzen kannst – ermöglicht dir, deinen Hörerservice mit deiner eigenen Rufnummer (die du mitbringst), datenschutzkonform und skalierbar anzubieten. Die Messenger Communication Platform ist eine MultiAgent-Lösung. Das heißt, unsere Lösung ist intuitiv, übersichtlich und einfach von mehreren Agenten gleichzeitig zu bedienen. Ein modernes Ticketsystem, das genau deine Anforderungen im Hörerservice erfüllt, hilft dir bei der schnellen Zuweisung von Hörernachrichten per Drag & Drop oder per Autorouting an den richtigen Agenten, ob das jetzt der Moderator in der aktuellen Sendung ist oder Mitglieder der Redaktion, die den User-Generated Content zuerst prüfen. Mit dem Feature Chatbot Builder kannst du zusätzlich in kurzer Zeit, ohne Programmierkenntnisse, auch einen Chatbot erstellen. Dieser steigert die Effizienz deines Hörerservice, etwa mittels gesetzter Aktivierungsbegriffe. Schließlich unterstützt dich das Reporting bei deiner Zusammenarbeit mit Werbekunden. Mehr zur Messenger Communication Platform erfährst Du auf unserer Webseite.


medienbranche-messenger-kundenservice-bernd-aumiller-messengerpeopleTipp: Vereinbare jetzt mit Bernd Aumiller, unserem Experten für die Medienbranche, eine Live Demo für unsere Messenger Communication Platform. Er wird dich live durch das Produkt führen und dir neben Experten-Tipps auch Antworten auf deine Fragen für deinen Kundenservice per Messenger geben. Du kannst auch demnächst an unserem kostenlosen Webinar „So kommunizieren Radiosender mit WhatsApp & Co. effizienter: Best Cases und Praxistipps“ teilnehmen.


Wenn Du auch eine tolle Idee mit WhatsApp oder anderen Messengern umsetzen willst, dann nimm einfach und direkt Kontakt mit uns auf (gern per WhatsApp)!

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