WhatsApp Update 2019

 In News

WhatsApp Update 2019 – In diesem Beitrag tragen wir für euch regelmäßig die aktuellen WhatsApp Updates sowie geplante Features für App-Versionen auf Android und iOS zusammen.

Liveblog: Sobald es neue Informationen rundum WhatsApp und neue App-Versionen und/oder Features gibt, aktualisieren wir diesen Beitrag.


Direkt zu den Updates


Auch interessant

whatsapp nutzerzahlen 2018 2019

WhatsApp Nutzerzahlen Deutschland 2019

Facebook Messenger Nutzerzahlen Deutschland 2019

Facebook Messenger Update 2019


Update 7. November

WhatsApp Business App: Produktkatalog-Funktion jetzt live!

Ende April wurde bekannt, dass WhatsApp für seine WhatsApp Business App eine Produktkatalog Funktion plant, über die wir nach ersten Tests Anfang Juli bereits berichtet haben. Seit heute ist die Produktkatalog-Funktion live in der WhatsApp Business App sowohl für Android als auch iOS verfügbar.

whatsapp-business-app-catalogs

Quelle: Facebook Newsroom

Ausgerollt wird das wichtige Feature zuerst in Brasilien, Deutschland, Indien, Indonesien, Mexiko, Großbritannien und die USA and the US. Wie man einen Produktkatalog anlegt, erfährst du in diesem kurzen Video.


Update 6. November

Exklusiv: Netflix auf WhatsApp!

Demnächst können Nutzer auf WhatsApp direkt im Chat Netflix Trailer ansehen und müssen nicht mehr die Umleitung über die Streaming App nehmen wie bisher. Das neue Feature umfasst nur Netflix, keinen anderen Streaming-Anbieter. Bisher ist es per Picture-in-Picture Mode nur möglich, Facebook-, Instagram- oder YouTube-Videos direkt auf WhatsApp anzuschauen.

Teilen Nutzer einen kompatiblen Netflix-Link, so erscheint ein großes Vorschaubild mit Play-Button, ähnlich, wie es jetzt schon bei YouTube oder Facebook Videos der Fall ist. Wird der Play Button gedrückt, startet das Netflix Video in der WhatsApp App direkt. Das Feature werden iOS-Nutzer zuerst nutzen können. Android folgt zu einem späteren Zeitpunkt.


Update 28. August

WhatsApp an der Schule: Infos für Lehrer und Lehrerinnen im Leitfaden „Soziale Netzwerke im Lernraum Schule“ zum kostenlosen Download

WhatsApp ist die beliebteste App bei Schülerinnen und Schülern – genau wie im Rest der Bevölkerung. Auch Lehrerinnen und Lehrer: Eine Facebook Studie hat ergeben, dass WhatsApp von Lehrkräften nicht nur privat stark genutzt wird (75 %), sondern auch im beruflichen Kontext eine wichtige Rolle spielt (51 %). Jetzt hat Facebook einen Leitfaden “soziale Netzwerke im Lernraum Schule” mit vielen wichtigen Informationen für eine sichere Nutzung von WhatsApp, aber auch Facebook und Instagram erstellt. Dieser Leitfaden soll Lehrerinnen und Lehrer beim Umgang mit diesen Plattformen und im Dialog  mit ihren Schülerinnen und Schülern aktiv unterstützen.

Themen wie Datenschutz und Privatsphäre stehen dabei natürlich im Mittelpunkt. WhatsApp beton auch nochmal, dass der Datenschutz bei WhatsApp viel besser sei, als das so landläufig die Meinung ist. „Auch WhatsApp selbst hat keinen Einblick in die Nachrichten und speichert sie nicht auf seinen Servern“

Hier kann man den Leitfaden „Soziale Netzwerke im Lernraum Schule“ kostenlose Downloaden -> 

 


Update 27. August

Feature iPhone Update: Adds Memoji Stickers 

Nach der Veröffentlichung der Fingerabdruckfunktion für Android Nutzer, arbeitet WhatsApp aktuell an einem neunen Feature für Apple Nutzer. Dieses ermöglicht es Benutzern, Memojis oder benutzerdefinierte Animojis zu erstellen und über den Messenger zu teilen. Aktuell können die Apple Nutzer die Memojis nur über Apples integrierten Messenger iMessages teilen, das heißt, dass die Funktion dann nicht mehr nur exklusiv von iMessages unterstützt wird.

Bild: WABetaInfo

Neben der Memoji-Funktion wird WhatsApp auch das Label „WhatsApp by Facebook“ in seine App für iOS-Geräte einführen. Das neue Label wurde in der Beta Version von iPhone 2.19.90.23 zur Verfügung gestellt.

WhatsApp plant unterdessen auch, die Unterstützung für gruppierte Aufkleber und Alben in seinem beliebten WhatsApp Web einzuführen. Die gruppierte Aufkleber und Alben sind aktuell nur in Smartphones verfügbar.


Update 16. August

Feature Fingerprint Sperrung auch für Android

Nutzer von WhatsApp auf Android Smartphones bekommen nun noch mehr Privatsphäre & Schutz. Nach etwa sechs Monaten wurde das Feature nun auch für Android Nutzer verfügbar gemacht.

Die Fingerabdruck-Sperrfunktion auf Android ermöglicht, die Messenger App mit dem Scan des Fingers zu öffnen. Ähnlich wie bei iOS, können Benutzer weiterhin auf Nachrichten aus dem Notification Panel antworten und Anrufe annehmen, auch wenn die App gesperrt ist.

Das Feature ist in der aktuellen Beta Version 2.19.221 der App verfügbar. Wenn du WhatsApp bereits auf die neueste Version aktualisiert hast und die Funktion immer nicht angezeigt wird, solltest du versuchen, die App nach der Sicherung deines Chatverlaufs neu zu installieren.

Um die Funktion zu aktivieren, öffne WhatsApp und tippe dann auf Einstellungen > Account > Datenschutz > Fingerabdruck – Sperre.

Sobald die Funktion aktiviert ist, können Nutzer auch wählen, wie lange die App freigeschaltet bleiben soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer sich Gedanken darüber macht, seinen Fingerabdruck in WhatsApp zu scannen, der sei beruhigt, denn der Identifikationsprozess wird vom Androids System durchgeführt. Das heißt, dass der Fingerabdruck auf dem Gerät verwaltet wird und keine Information an WhatsApp weitergeleitet werden.


 

Update 8. August

Boomerang-Feature a la Instagram bald auch auf WhatsApp?

Vielleicht kennt ihr diese kurzen Videos mit schneller oder niedriger Geschwindigkeit, die GIFs schon sehr ähnlich sind? In der Regel werden sie mit Apps wie Boomerang von Instagram oder GIF-Maker kreiert. Eine solche Loop-Video-Funktion wird in einem der nächsten App-Updates auf WhatsApp eingespielt. Das macht durchaus Sinn, weil solche Mini-Loop-Videos mit um die 5 Sekunden Länge in der Regel virales Potenzial besitzen und unter Freunden, Familie und Bekannten geteilt werden. Wann die Funktion Android- und iOS-Nutzern zur Verfügung stehen wird, ist nicht bekannt.

Einschätzung:

Man sieht immer deutlicher, wie die Verzahnung des Facebook App Ökosystems Formen annimmt, die Facebook CEO Zuckerberg letztes Jahr angekündigt hat. Dabei geht es vor allem auch um die Interoperabilität, das heißt, Nutzer von WhatsApp sollen künftig Facebook Messenger Nutzer per Direktnachricht anschreiben können. Im Falle des Boomerang Features greift WhatsApp offensichtlich auf die technischen Ressourcen und Erfahrungen von Instagram zurück.

 

Update 01. August

WhatsApp Multi-Platform System bestätigt!

WhatsApp hat ein Gerücht auf WABetainfo bestätigt. Dort hieß es: „WhatsApp is developing a new system to allow to use the same WhatsApp account on more devices, at the same time!“

Das WhatsApp Multi-Platform System bedeutet nichts anderes, als dass ein Nutzer seinen WhatsApp-Account auf verschiedenen Endgeräten (mobile oder per Desktop) nutzen kann. Künftig ist das möglich per iPad (wenn die App dafür da ist), ohne die App auf dem iPhone deinstallieren zu müssen. Ebenfalls kann man den gleichen WhatsApp Account auf iOS und Android haben und WhatsApp auf dem Desktop nutzen (ohne erforderliche Internetverbindung durch das Telefon aufgrund der Nutzung der UWP App, die zudem Windows Phone und WhatsApp for Windows unterstützen wird).

Für WhatsApp ist die Einführung des Multi-Platform System ein großer Schritt, der vermutlich in einem der nächsten Updates der App veröffentlicht wird.


Update 19. Juli

Drei Features, die WhatsApp noch einfacher machen!

Audio-Nachrichten schon im Notifications-Panel abhören, Bildbearbeitung, ohne den Smartphone-Speicher in Anspruch zu nehmen oder der Picture-in-Picture Modus – diese drei Features gibt es demnächst für iPhone und/oder Android Nutzer in einem der nächsten App-Updates.

Audio-Nachrichten bereits im Notifications-Panel abhören

Über WABetainfo haben wir erfahren, das die iOS App von WhatsApp in einem der nächsten Updates das Feature erhalten wird. Android Nutzer werden es auch erhalten, aber zuerst soll es via iOS ausgerollt werden. Das heißt, künftig können Nutzer eingehende Audio-Nachrichten schon anhören, bevor sie die App geöffnet haben, da sie bereits in den Notifications erscheint und anhörbar ist.

Bildbearbeitung direkt in WhatsApp

Dieses Feature, geplant für Android und iOS, wird als „Quick Media Edit Shortcut“ bezeichnet. Es wird Nutzern ermöglichen, Bilder, die man in der App erhält, dort bearbeiten und weiterversenden zu können. Für Nutzer spart das Feature Zeit, weil keine Bildbearbeitungsapp genutzt werden muss und Speicherplatz, weil alles in WhatsApp erledigt wird.

Bild-in-Bild-Modus

Bereits Ende März wurde bekannt, das die Beta Version für Android von WhatsApp den Picture-in-Picture Mode (PiP) erhalten wird. Jetzt, Monate später, erhalten Beta-Nutzer der Android-App Version 2.19.86 von WhatsApp das Feature, das bei anderen Apps längst Standard ist. Zum Beispiel bietet YouTube das Feature. Schaut man sich ein Video an, so kann man gleichzeitig in der App nach anderen Videos suchen. Rechts unten läuft in einem kleinen Fenster mein Video inkl. Sound weiter.


Update 12. Juli 

WhatsApp Pay kurz vor dem Launch!

We’re continuing to test payments on WhatsApp in India, and are close to launching in other countries as well. In the future, we’ll enable people to use the same payments account to send money to friends and businesses on WhatsApp, shop on Instagram, or make transactions on Facebook. Being able to send money as easily as you can send a photo will open up new opportunities for businesses. Mark Zuckerberg, Facebook Q2 2019 Earnings Call

Die weltweit meistgenutzte Messenger App, die 2014 von Facebook für rund 20 Milliarden Dollar gekauft wurde, steht jüngsten Berichten zufolge kurz vor der offiziellen Einführung ihrer Payment-Lösung auf dem indischen Markt.

WhatsApp has created the necessary data storage facilities in India to introduce WhatsApp Pay to the chat app’s entire Indian user base, which is estimated to be between 350 million and 400 million users, according to The Economic Times.

Seit Februar 2018 Jahr wurde WhatsApp Pay in Indien mit über einer Million Usern getestet. Jetzt ist Schluss damit. WhatsApp drängt auf den indischen Markt und sobald die Behörden grünes Licht geben, wird WhatsApp in den Markt für Digital Payments vordringen, der bis 2023 ein Volumen von über 1 Trillion Dollar besitzen soll. Deshalb ist klar, warum dort große Konkurrenz herrscht. Lösungen wie PayTm, das derzeit der größte Anbieter ist, Google Pay, dass derzeit recht schnell Marktanteile gewinnt sowie Samsung Pay, Mobikwik, PhonePe, Freecharge, Citrus und demnächst auch WeChat Pay (WeChat ist am indischen Messenger Hike beteiligt) buhlen um die Gunst der Nutzer.

Advantage WhatsApp Pay

Everybody from eight to 80 years old in India are clued into WhatsApp, giving it phenomenal reach. Besides, peer-to-peer businesses like MakeMyTrip and BookMyShow, which are already using WhatsApp, will find it very easy to route payment transactions through the messaging app. Arnav Gupta, Forrester Research

WhatsApp verfügt über eine Nutzerbasis von 350 bis 400 Millionen Menschen. Sie werden die ersten sein, die WhatsApp Pay nutzen können. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber einigen Wettbewerbern. Ob und wann WhatsApp Pay weltweit ausgerollt wird, ist offen. Dass WhatsApp Pay für WhatsApp Priorität hat, erkennt man auch daran, dass es ein wichtiger Part in der f8-Keynote von Facebook CEO Mark Zuckerberg war.


Update 4. Juli 

Dark Mode, Touch ID & Co. – 5 Features, die WhatsApp bald ausrollt

Nach einer Meldung von Business Today, einem der führenden Wirtschaftsmagazine in Indien (größter Markt für WhatsApp mit 250 bis 300 Millionen Nutzern), werden demnächst die folgenden 5 Features ausgerollt. Ob das sowohl für iOS als auch für Android gilt und wann genau die Features ausgerollt werden, ist derzeit nicht bekannt.

1. Dark Mode

Kennen wir schon von vielen anderen Apps, wie etwa dem Facebook Messenger, Gmail oder Google Chrome. Übrigens: wer einen Mac/MacBook Pro mit macOS 10.14 Mojave hat, verfügt ebenfalls über den Dark Mode. Der Dark Mode hat für den Nutzer zwei entscheidende Vorteile: er ist gut für die Augen, speziell in den Abend- und Nachtstunden und er ist energiesparend für das jeweilige Endgerät. Die Nutzer des grünen Messenger warten schon lange auf den Dark Mode. Jetzt können wir uns berechtigte Hoffnungen machen. Übrigens: Nach Angaben von WABetainfo wird der Dark Mode unter dem Begriff Night Mode von WhatsApp geführt.

Hier ein erster Screenshot von WABetainfo für Android:

WhatsApp-Update-2019-Dark-Mode-Night-Mode-Andrroid-Source-WABetainfo

Siehe auch die Meldung dazu von WaBetainfo:

2. QR Code

„Das setzt sich doch nie durch“. So oder so ähnlich hieß es lange Zeit. Der vor allem in China weitverbreitete Messenger WeChat setzt schon lange auf QR Codes und so demnächst auch WhatsApp. Bisher gab es das nur, um die Webversion per Scan zu starten. WhatsApp will es Nutzern erleichtern, neue Kontakte hinzuzufügen. Ein Schritt statt mehrere. Deshalb erhält jeder Nutzer mit dem Update einen eigenen QR Code, der von anderen wiederum gescannt werden kann, um sie den eigenen Telefonkontakten hinzuzufügen.

3. Touch ID für Android

Kennen wir längst von Apple & Co. Dort setzt man bereits auf Face ID. Diese Art von Identifikation wird bereits von einigen Apps übernommen. WhatsApp erhöht mit der Fingerabdruck-Identifikation für Android (für die iOS App von WhatsApp gibt es bereits sowohl Touch ID als auch Face ID) noch einmal den Sicherheitsstandard für die Nutzer. Das Update macht sogenannte „Locking Apps“ von Drittanbietern nach Auffassung von Business Today überflüssig.

4. Sortierung von Kontakten nach Anzahl von Interaktionen

Das neue Feature wird automatisch deine Kontakte sortieren und nach der Häufigkeit eurer Interaktion. Kontakte, mit welchen du keinerlei Austausch hast, rutschen nach unten.

5. Teilenfunktion für Status-Updates zu anderen Apps

Ein Blick nach unten zeigt, das wir bereits Ende Juni darüber berichtet haben: WhatsApp testet Teilenfunktion für Status-Updates zu anderen Apps ein!


Update 1. Juli 

WhatsApp Business App: Produktkatalog-Funktion im Test!

Seit der Facebook Entwicklerkonferenz f8 Ende April 2019 ist bekannt, das WhatsApp Business dieses Jahr die Funktion eines Produktkatalogs einführen wird. Während der f8-Keynote sagte Facebook CEO Mark Zuckerberg, dass die WhatsApp Business App seit ihrer Einführung 2018 von Millionen von kleinen Unternehmen weltweit für die private Kommunikation mit ihren Kunden genutzt werde.

whatsapp-update-2019-f8-2019-keynote-zuckerberg-whatsapp-business-product-catalogs-2

Damit war nicht zuletzt auch Indien gemeint, dass mit 350 bis 400 Millionen Nutzern der größte Markt für den grünen Messenger ist. Die Einführung von Produktkatalogen ermöglicht es diesen kleinen Unternehmen, die oft nicht einmal eine Webseite haben, auf einfache Art ihren Kunden zu zeigen, welche Produkte sie im Angebot haben. Das passt vor allem deswegen gut, weil Messenger wie WhatsApp & Co. immer mehr die Basis für Alltagskommunikation der Kunden darstellen.

whatsapp-update-2019-f8-2019-keynote-zuckerberg-whatsapp-business-product-catalogs-1

Ende Juni haben die Blogs von allfacebook.de und Thomas Hutter über einen ersten Test der Produktkatalog-Funktion berichtet. Ihr Fazit: die Umsetzung der Funktion ist schon ziemlich gut, aber es gibt noch Verbesserungspotenzial.

Erster Einblick in Produkt Katalog-Funktion von WhatsApp Business

Die Screenshots zeigen eine klare und schlichte Darstellung der Produkte. Beim Hinzufügen von Produkten sind lediglich sechs Abschnitte auszufüllen: Bild vom Produkt, Produkttitel, Produktbeschreibung. Preis des Produktes, Webseite (Direktlink zum Produkt) und Produktcode. Das sind alles Dinge, die in den meisten Fällen schon existieren, wenn das Unternehmen über einen Online Shop verfügt.

whatsapp-update-2019-allfacebook-de-produkt-katalog-whatsapp-business-produkt-einstellen

 

Aus Kundenperspektive gibt es neben der normalen mobile Produktdarstellung noch die Produktdetails. Hier fallen zwei Dinge sofort auf: Ein Produkt verfügt immer über einen Direktlink zum Produkt im Online Shop, um nämlich das Bezahlen zu gewährleisten. Und es gibt einen klaren Call to Action-Button mit der Aufforderung, Unternehmen direkt per Nachricht zu kontaktieren.

whatsapp-update-2019-allfacebook-de-produkt-katalog-whatsapp-business-produkt-ansiocht

Unser Fazit

Es handelt sich bei der Produktkatalog-Funktion der WhatsApp Business App um eine wichtige Neuerung für kleine Unternehmen. Die Kosten für kleine Unternehmen, sich zu präsentieren, können hoch oder niedrig sein. Eine eigene Webseite oder gar Social Media Auftritte kosten viel Geld, während hingegen ein Produktkatalog auf WhatsApp ein überschaubares Investment an Zeit bedeutet.

Gut:

  • Teilen der Produkte
  • Ansicht der Produkte
  • Prominenter Call to Action („Nachricht an Unternehmen“) fördert das Engagement von Kunden mit Unternehmen
  • Überprüfung auf Einhaltung der WhatsApp Richtlinien von Produktkatalogen benötigt zwar Zeit, führt aber letztlich dazu, dass unerwünschte Produkte nicht in den Handel kommen

Offen:

  • Bezahlung in WhatsApp noch nicht möglich (Weiterleitung in Online Shop)
  • Ist die Produkt Katalog-Funktion in Deutschland für die Android-Version bzw. die iOS Version der WhatsApp Business App überhaupt erhältlich bzw. generell schon eingeführt?
  • Keine Verknüpfung zu existierenden Produkt Katalogen auf Instagram oder Facebook
  • Pflege der Produkt Kataloge mobil aufwendig – kann aber über Desktop abgefedert werden

Es wird nicht lange dauern und wir werden sehen, das die als offen markierten Punkte von WhatsApp umgesetzt wurden. Payment und die Verzahnung mit anderen zu Facebook gehörendenden Services sind zwei wichtige Schritte auf der mittelfristigen Roadmap.

Durch ihre mangelnde Skalierbarkeit und ihre Nichtkonformität in Sachen DSGVO ist die WhatsApp Business App für mittlere und große Unternehmen nicht zu empfehlen. Sie sollten stattdessen auf WhatsApp Business Solution Provider wie MessengerPeople setzen. Der Grund ist simpel: Für unsere Lösung, Messenger Communication Platform, benötigst du keine App, sie ist DSGVO konform und ermöglicht es, größere Mengen an Kundenanfragen gleichzeitig von mehreren Mitarbeitern mobil wie per Desktop bearbeiten zu lassen.


Update 27. Juni 

WhatsApp testet Teilenfunktion für Status-Updates zu anderen Apps ein!

WhatsApp beginnt für seine Beta-Tester mit einem Rollout, der schon länger erwartet wurde. Ab sofort können Beta-Tester von WhatsApp ihren Status (Äquivalent zum Stories-Feature bei Instagram, Facebook Messenger oder Snapchat) in anderen Apps teilen via iOS und Android. Neben Facebook und Instagram ist die Rede von Gmail oder Google Photos, wie The Verge meldet. Das Spannende daran: es handelt sich nicht, wie von vielen Beobachtern vermutet, um einen automatischen Teilen-Vorgang, sondern um eine „aktive Entscheidung“ des Nutzers. Auch beim Teilen eines Status-Postings zu einem anderen Facebook Service wie Instagram oder Facebook kommt es nicht zur Verknüpfung der jeweiligen Accounts. Facebook betrachtet technisch beide Postings als zwei unterschiedliche Updates, die nicht miteinander verknüpft sind. Wann das Feature für alle WhatsApp-Nutzer ausgerollt wird, ist nicht bekannt.

Ebenfalls für Beta-Tester (aber nur Android) wird gerade an einem Feature gearbeitet, wonach bereits stummgeschaltete Status-Updates von Kontakten komplett verborgen werden können. Auch hier ist nicht bekannt, ob und wann das Feature an alle WhatsApp-Nutzer ausgerollt wird.


Update 18. Juni

Keine Bilder mehr an den falschen Kontakt senden!

Eine neue Funktion soll sicherstellen, dass keine Bilder mehr versehentlich an den falschen Kontakt gesendet werden. Im neuen „WhatsApp Beta User“ Update wird nun der Empfängername zusätzlich angezeigt, wenn Texte zum Fotoversand geschrieben werden. Auch wenn diese Anzeige von manchen als redundant angesehen wird, weil man ja bereits vorher die Kontakte mit Profilbild angezeigt bekommt, so ist es dennoch ein relevantes Update, um die Nutzerkontrolle über Inhalte weiter zu stärken. Wann diese Änderung auch im offiziellen Update der App erfolgt, ist aktuell noch offen.


Update 22. Mai

Ads auf WhatsApp? Ab 2020 im Status!

Schon seit letztem Jahr war bekannt, das WhatsApp plant, über sein Stories-Feature (Status) Werbung auszupielen. Gerechnet wurde mit der Einführung für 2019. Jetzt wurde auf dem Facebook Marketing Summit in Rotterdam bekannt, dass die Status-Ads 2020 kommen werden. In Sachen WhatsApp Business erfuhren wir, dass die Nachrichten-Formate noch mehr angereichert werden. Das bedeutet, dass Unternehmen, die künftig Bilder oder PDFs in einer Nachricht versenden, diese auch noch mit eigenen Kommentaren versehen können. Zudem wird der auf der diesjährigen f8 angekündigte Produktkatalog für WhatsApp Business in den Facebook Produkt Katalog integriert.

(Tweet anklicken, um vollständigen Thread anzusehen)


Update 30. April

Zuckerberg zu Payment auf WhatsApp: ‚“I believe that it should be as easy to send money to someone as it is to send a photo“

Auf der diesjährigen f8, der Enwicklerkonferenz von Facebook, hat CEO Mark Zuckerberg in seiner Keynote klargestellt, dass 2019 mit einigen Neuerungen in Sachen Payment auf WhatsApp zu rechnen ist. Das Zahlen und Versenden von Geld sollte so einfach werden wie das Versenden eines Bildes.

Anfang Mai wurde bekannt, das WhatsApp in London ein Team von rund 100 Mitarbeitern aufbauen wird, dass sich speziell mit der Entwicklung und dem Ausbau des Payment-Features befassen wird. Insgesamt arbeiten derzeit rund 400 Mitarbeiter für den grünen Riesen. Damit wird klar, welche Bedeutung Payment zukommt. Erste Tests in Indien und Brasilien verliefen positiv.


Update 4. April

WhatsApp Business App jetzt auch für iOS erhältlich!

Ab heute können Besitzer kleiner und mittlerer Unternehmen in Brasilien, Deutschland, Indonesien, Indien, Mexiko, Großbritannien und den USA via iOS respektive iPhone die WhatsApp Business App nutzen, wie WhatsApp auf seinem Blog vermeldet. Bisher war das nur Smartphones mit Android Betriebssystem vorbehalten.

WhatsApp Update 2019 WhatsApp Business App

Der Screenshot zeigt auch die maßgeblichen Features, die sich nicht von der Android Version unterscheiden:

  • Unternehmensprofile: Hier kann man sein Unternehmen darstellen mit Bild, Geschäftsadresse und Kontaktmöglichkeiten.
  • Messaging Tools: Im Fokus stehen Schnellantworten für häufig gestellte Fragen, Willkommensnachrichten oder Öffnungzszeiten.
  • WhatsApp Web: Wie auch von der normalen WhatsApp App bekannt, gibt es auch für die Business App eine Desktop-Version, um die Kundenkommunikation zu managen und ggf. Dokumente und Dateien zu versenden.

Hintergrund: Es war nur eine Frage der Zeit, bis WhatsApp mit der iOS-Version für WhatsApp Business nachzieht, nachdem letztes Jahr mit Android gestartet wurde. Es passt auch in die Gesamtentwicklung des Facebook Ökosystems, in welchem aktuell die am schnellsten wachsenden Produkte die Messenger, SMB Lösungen (für kleine und mittlere Unternehmen) sowie Stories sind, wie Mark Zuckerberg im Rahmen seines Gesprächs mit dem Axel Springer CEO Matthias Döpfner vermeldete. Natürlich wird die WhatsApp Business App gerade in Ländern wie Indien, dem stärksten WhatsApp Markt weltweit mit über 200 Mio. Nutzern weiterhin viel häufiger auf Android zu finden sein. Interessant in diesem Zusammenhang ist aber, das Apple aktuell für China und eben Indien auf das das iPhone XR Preisnachlässe von 25% gewährt.

Tipp: Die heutige Ankündigung betrifft als Zielgruppe kleine und Mittlere Unternehmen. Diese müssen sich aber gerade in Deutschland über mindestens drei Aspekte im Klaren sein:

  1. In Sachen Datenschutz fehlt der WhatsApp Business App die notwendige DSGVO-Konformität.
  2. In Sachen Bearbeitung von Kundenanfragen stößt man schnell an Grenzen.
  3. In Sachen Skalierung zeigt sich einmal mehr, das 5 Mitarbeiter und ein Telefon nicht die beste Infrastruktur für professionelles Kundenmanagement sind.

Unsere Empfehlung: Nutzt die WhatsApp Business API über die dafür beste Lösung – die Messenger Communication Platform. Sie ist das erste professionelle Ticketsystem für Kundenservice via Messenger. Sie ist skalierbar, bietet eine effiziente Bearbeitung von großen Mengen an Kundenanfragen und ist absolut DSGVO konform.

Mehr Informationen zur WhatsApp Business API findet Ihr in unserem Beitrag WhatsApp Business API – Funktion, Potenzial und Kosten auf einen Blick.

Übrigens: Die WhatsApp Business API darf nur von wenigen offiziellen WhatsApp Business Solution Providern wie MessengerPeople genutzt werden.


Update 4. April

WhatsApp Gruppen: Neues Feature verhindert endlich unerwünschte Einladungen!

Weltweit können WhatsApp Nutzer ab sofort nicht mehr einfach zu Gruppen hinzugefügt werden, wenn sie nicht im Adressbuch des Einladenden sind. WABetainfo hat das in seinem Artikel anschaulich erklärt. Künftig erhält man eine Request-Info. Das Hinzufügen scheint gerade in Ländern wie Indien, das der größte Markt für WhatsApp mit über 200 Mio. Nutzern  ist, völlig normal zu sein. Das neue Group Invitation Feature kommt kurz vor Beginn der Wahlen in Indien, die zwischen dem 11. April 2019 und 12. Mai stattfindet und mit der Auszählung der Stimmen am 23. Mai endet.

Wie man die neuen Privatssphäre-Einstellungen für Gruppen aktiviert, seht ihr auf dem Screenshot von WhatsApp. Folgende Schritte solltet ihr beachten:

  1. Gehe in den Einstellungen von WhatsApp auf Account
  2. Dort findest Du den Punkt Privacy und darin den neuaufgeführten Bereich Groups
  3. In Groups kannst Du  zwischen drei Optionen wählen: Everyone, My contacts oder nobody.

WhatsApp im Wahlkampf Neues Privacy Feature für Gruppen

 

Das Feature wird aktuell weltweit ausgerollt, wobei Android zuerst dran ist. Für iOS wurde das Feature schon in einer Beta-Version der App gesichtet. Grundsätzlich, so WABetainfo, wird der Rollout des Features langsam vonstatten gehen.


Update 17. Januar

Security: WhatsApp kann jetzt mit Touch ID und Face ID gesichert werden

Seit gestern ist bekannt, das die neueste iOS Version 2.19.20 von WhatsApp die sogenannte Touch ID sowie Face ID unterstützt. Was Android betrifft, so soll hier in den nächsten Wochen ebenfalls ein Update erfolgen, das dass neue biometrische Sicherheits-Feature unterstützt.

Damit setzt die nach Nutzerzahlen weltgrößte Messaging App einmal mehr auf die Sicherheit seiner Nutzer. Neben der allgemeinen Sperre des Smartphones per Passcode / Touch ID / Face ID kann jetzt auch die App von WhatsApp selbst für den Zugriff gesperrt werden. Dieses Vorgehen kennen wir beispielsweise von Banking-App oder Payment-Apps wie Paypal.

Je nachdem, was für ein iPhone Modell ihr besitzt, könnt ihr zwischen Touch ID und Face ID wählen. Und eingestellt ist das neue Security Feature auch ganz schnell, wie ihr seht.

 

1. Schritt: WhatsApp öffnen und auf Einstellungen gehen.

 

WhatsApp Update 2019 Touch ID Feature 1

 

2. Schritt: Über den Punkt Konto zum Reiter Privatssphäre gelangen.

 

WhatsApp Update 2019 Touch ID Feature 2

 

3. Schritt: Anklicken des letzten Menüpunktes ganz unten – Bildschirmsperre

 

 

WhatsApp Update 2019 Touch ID Feature 4

 

4. Schritt: Aktivieren der Touch ID durch Umlegen des Schalters sowie anklicken von „Sofort“

 

WhatsApp Update 2019 Touch ID Feature 3

5. Schritt: Check der aktivierten Touch ID Einstellung für WhatsApp

 

WhatsApp Update 2019 Touch ID Feature 5WhatsApp Update 2019 Touch ID Feature 6


Update 17. Januar

Jetzt doch: WhatsApp erteilt Drittanbietern für die Sticker Integration doch die Erlaubnis – erster im Club ist Google

Also doch. Nachdem WhatsApp neulich nach anfänglicher Öffnung den Drittanbietern für die Sticker Integration dann doch einen Riegel vorgeschoben hatte, wurde heute bekannt, dass mit Google`s GBoard (Keyboard von Google für Android und iOS-Smartphones) die erste bekannte Marke integriert wird.

Der Hintergedanke: Android-Smartphones haben die größten Marktanteile weltweit. Und wer ist auf jedem Phone? Google. Und natürlich ist WhatsApp auch weltweit auf iOS- wie auch Android-Geräten vertreten, wie wir von den App Downloads weltweit wissen.

Wie die Integration funktionieren wird, sehen wir auf den Screenshots, die WABetainfo in seinem Beitrag hat. Während man WhatsApp geöffnet hat, ist natülich auch das darunter liegende Keyboard bzw. die Tastatur geöffnet und sichtbar. Mit der Integration von GBoard wird das Standard-Keyboard ersetzt und kommt so dann auch bei der geöffneten WhatsApp App zum Einsatz.

In der Tastatur integriert sind natürlich auch ein Button für Sticker usw. Klickt man diesen an, so öffnet sich eine Suchleiste für Sticker, die von Google via GBoard bereitgestellt werden. Ganz einfach. Neben den Stickern kann man dann auch mittel GBoard bei Google selbst suchen oder aber GIFs uvm.

Im Verhältnis ist die Integration klein, aber sie ist für die populäre „weiche“ Messenger Kommunikation unerlässlich. Übrigens: grundsätzlich bieten auch Giphy, Tenor, Momento und andere Anbieter solche Keyboard-Integrationen an, etwa für die so populären GIFs.


Update 14. Januar

Per WhatsApp am Bankautomaten Geld abheben? Gibts wirklich!

Wie schon drüben in unserem Artikel WhatsApp und Mobile Payment: Nach der Testphase in Indien auch bald in Deutschland? gemeldet, hat eine brasilianische Bank, nämlich die Banco do Brasil, genau das wahr gemacht, wovon viele auch hierzulande noch träumen: das Abheben von Bargeld per WhatsApp. Damit haben sich dann auch bankeigene Apps erledigt.

Wie es funktioniert?

  • Kontakt (Telefonnummer) der Bank im Adressbuch hinterlegen und nach Abhebung fragen
  • Ein Chatbot mit IBM Watson Technologie fragt nach der Höhe des Betrages sowie nach dem PIN, den der Kunde eingeben muss
  • Nach der Überprüfung erhält der Kunde einen Code zugesendet, der im Bankautomaten eingegeben werden muss und Gültigkeit für den Tag der Anforderung besitzt

Man darf davon ausgehen, dass dieser Prozess in Deutschland den Datenschutz auf den Plan rufen würde, wenn WhatsApp und das entsprechende Bankinstitut nicht für entsprechende Maßnahmen sorgen würde.

Aus Nutzersicht – rund 55 Mio. Menschen nutzen WhatsApp in Deutschland regelmäßig – wäre es super, weil man mit WhatsApp dann neben vielem anderen auch einen Teil seiner Bankgeschäfte erledigen könnte.

Ach so: die brasilianische Bank hat beim Bargeld abheben via WhatsApp einen Höchstbetrag pro 24 Stunden von 80 Euro festgelegt. Das macht Sinn, weil im Zweifelsfall der Bank dadurch nicht zu hohe Ausfälle drohen.


Update 10. Januar

WhatsApp-Update iOS Version 2.19.10 (Privates Antworten in Gruppen, Bilder & Videos in Sticker einfügen, 3D Touch)

Mit dem neuen WhatsApp-Update für iOS auf die App-Version 2.19.10 werden drei neue Funktionen ausgerollt. Zum einen können Nutzer in Gruppen nun privat auf Gruppennachrichten antworten. Dafür tippt man auf die jeweilige Nachricht und wählt unter „Mehr“ den Menüpunkt „Privat antworten“ aus, wie der Screenshot zeigt.

whatsapp-update-private-antwort-gruppenchat-1whatsapp-update-private-antwort-gruppenchat

Außerdem ist es jetzt möglich Sticker in Bilder und auch Videos einzubauen. Dafür muss man lediglich im Bearbeitungsmodus auf das Smiley-Icon klicken.

whatsapp-update-sticker-bearbeitung

Das dritte neue Feature ermöglicht mit 3D Touch eine Vorschau der Statusmeldungen der Kontakte.


Wenn Du auch eine tolle Idee mit WhatsApp oder anderen Messengern umsetzen willst, dann nimm einfach und direkt Kontakt mit uns auf (gern per WhatsApp)!

Deloitte Technology Fast 50 Awards MessengerPeople