Warum Startups mit Messenger Marketing den Großen immer einen Schritt voraus sind

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Als Startup muss man immer wieder neue und ungewöhnliche Wege finden, um sich von der Masse der Angebote abzuheben und gegen die gewaltigen Marketing- und Vertriebsbudgets etablierter Unternehmen zu behaupten. Doch während die großen Konzerne eher langsam ticken und manche gerade erst mit Social Media beginnen, haben clevere Startups längst die Möglichkeiten von WhatsApp und Co. erkannt und generieren damit signifikanten Input für ihr Unternehmen.

Ob Agentur oder Blog, Tech Startup oder „irgendwas mit… Medien / Fashion / Food oder Gesundheit“ – viele nutzen bereits Messenger Marketing und machen ihre ersten Gehversuche mit Chatbots. 

In unserem Startup Special anlässlich des innolution valley 2017, haben wir uns verschiedene Anbieter und Angebote aus der Startup Szene angesehen und mit ein paar Profis und Gründer Coaches gesprochen.

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Startup Marketing: Mobile first, enge Bindung und Innovationen sind der Zündstoff!

MessengerPeople ist ja selber noch so etwas wie ein Startup. Zwar haben wir unseren Business Case bereits gefunden und mit über 800 Kunden und mehr als 40 Mitarbeitern könnte man schon von einem mittelständigen Unternehmen sprechen – aber gerade im Marketing, Vertrieb und Service müssen auch wir uns noch einiges einfallen lassen, um gegen die Sichtbarkeit der großen Player zu bestehen.

Die Herausforderungen für Startups sind enorm. Neben Finanzierung, Produktentwicklung, Vertrieb und der Suche nach den am besten geeigneten Mitarbeitern, ist das Marketing meistens eine der größten Baustellen.

Dabei haben Startups gegenüber etablierten Unternehmen einen riesen Vorteil: Startups sind (bestenfalls) mutig, schnell und nutzen die gleichen Kanäle wie ihre Kunden. Selbst aus vermeintlichen Nachteilen, wie dem wenigen Budget, machen sie einen Vorteil: sie fokussieren sich auf das, was wirklich was bringt und verbrennen kein Geld, nur weil „wir es ja schon immer so gemacht haben“. 

Folgende Parameter sollten im Fokus stehen:

  1. Mehrwert statt Werbung
  2. Dialog statt Lautsprecher
  3. Neue Wege statt ausgetretene Pfade
  4. Bindung statt Masse
  5. Einfach & schnell
  6. Nah & auf Augenhöhe
  7. Effizient, messbar und nachhaltig

All das kann ein gut gemachtes und überlegtes Messenger Marketing bieten!  


tu-lam-pham-150x150Tu-Lam Pham, Digital-Experte und Start-Up Coach, Gründer von Digital IQ aus München: 

„Start-Ups sind ja immer auf der Suche nach Marketingkanälen, die gut skalierbar und dann auch noch bezahlbar sind. Meistens sind das Kanäle, die kurz vor dem Durchbruch zum Mainstream, aber gleichzeitig noch ein Geheimtipp sind. Hier finde ich die Möglichkeiten bei Messengern wie What’s App und Facebook Messenger extrem spannend. Wir müssen nur auf WeChat in China schauen, um zu sehen wie die Zukunft aussehen wird: Mobile only + messenger only! Ob Content, Kundenservice oder Shopping: gerade junge Kunden wollen alles über den Messenger erledigen. Das ist für innovative Start-Ups eine Riesenchance, sich hier als First-Mover zu etablieren und ihre Kunden da anzusprechen, wo sie sich ohnehin den ganzen Tag aufhalten, nämlich auf den Messenger-Plattformen!“ (Das ganze Video Interview mit Tu-Lam Pham könnt Ihr Euch hier auf YouTube anschauen).


Über Facebook erreiche ich meine Zielgruppe nicht mehr!

Lange Zeit war Facebook der Platzhirsch und das Maß aller Dinge, da es nicht nur Reichweite, sondern auch Conversion im Sinne von Traffic möglich machte. Im Gegensatz dazu ist Instagram sicher für Reichweite und Engagement eine tolle Plattform, vor allem für Visual Content, allerdings lassen sich darüber Produkte nur schwer verkaufen. Dazu kommt, dass bei Facebook immer weniger Reichweite kostenlos zu holen ist! Momentan laufen sogar Tests, die zeigen, dass Unternehmen gar keine Reichweite auf Facebook mehr ohne Bezahlung bekommen.

 

Zeit also, sich hier mal die Vorteile von Messenger Plattformen wie WhatsApp oder Facebook Messenger anzuschauen!

Denn die Vorteile für Content Distribution und Angebote via Messenger liegen auf der Hand.

Keine Abhängigkeit von Google oder dem Facebook-Algorithmus:
Mit Messengern werden alle Abonnenten erreicht. Unabhängig von einem Algorithmus oder einem bestimmten Geldbetrag, den man ausgeben muss.

Realtime-Kontakt im Sperrbildschirm:
Messenger bieten einen erheblichen Vorteil in der Kundenkommunikation: Benachrichtigungen im Sperrbildschirm werden von den Nutzern dauerhaft akzeptiert, weil Messenger als privater Kanal gelten.

Breitere Zielgruppe mit hohem Reichweitenpotenzial:
Dass Messenger weltweit auf dem Vormarsch sind, ist inzwischen bekannt. Dass weltweit 1,3 Milliarden User pro Monat WhatsApp und 1,2 Milliarden User den Facebook Messenger verwenden, beeindruckt dennoch. Auch in Deutschland nutzen fast 70 Prozent Messenger, WhatsApp ist dabei mit großem Vorsprung an der Spitze – mit 60 Prozent Nutzeranteil! Snapchat belegt zum Vergleich nur einen der letzten Plätze – mit lediglich 2 Prozent Nutzeranteil.

Hohe Öffnungsraten und CTR (Click-Trough-Rate):
Messenger erzielen Öffnungsraten im Durchschnitt von 90 Prozent und Klickraten von 30 Prozent. Werte, die mit anderen Kanälen schon lange nicht mehr erzielt werden können.

Loyale Abonnenten:
Die Abmelderate auf Messenger-Kanälen beträgt im Schnitt unter einem Prozent. Mit Messengern werden direkte Beziehungen zum Abonnenten geschaffen – die Kundenloyalität bleibt so langfristig erhalten.

Direkter Kommunikationskanal zu den Unternehmen: 
Kunden können über Messenger mit einem Unternehmen direkt in den Kontakt treten. Die Öffentlichkeit ist dabei ausgeschlossen. Shitstorms, Hate Speech und Ähnliches gibt es in diesem Kanal folglich nicht. Ergo: Die Kundenzufriedenheit steigt.

Content gelangt einfacher in die private Kommunikation der Nutzer:
Im Messenger kann Content ganz einfach geteilt werden. So finden auch Unternehmensinhalte schneller ihren Weg in die private Kommunikation der potenziellen Kunden.

Junger Kanal:
Messenger werden erst jetzt als Marketing-Kanal entdeckt. Daher ist es noch sehr einfach, hohe Sichtbarkeit zu erreichen und stabile Kundenbeziehungen aufzubauen.

 


joel-kaczmare-150x150„Für Startups ist Messenger Marketing extrem spannend, weil es zum einen ein sehr hohes Engagement liefert und zum anderen der Kanal noch nicht so „verstopft“ ist, wie andere Social-Media-Kanäle. Gerade wenn man es schafft, ein hohes Personalisierungsempfinden zu erzeugen, stellen sich sehr gute Reaktionsquoten ein, welche die Marke aufwerten und die Treue des Nutzers erhöhen. Immerhin kommuniziert man ja auch direkt in die Hosentasche seiner Nutzer“ sagt  Joel Kaczmarek, Founder & Editor in Chief bei  digital kompakt (übrigens auch ein sehr empfehlenswerter Service auf WhatsApp und Facebook Messenger)


Wie können Startups schon heute Messenger Marketing nutzen?

startup-whatsapp-mibaby1) Distribution von Inhalten: Kein anderes Medium schafft es so nah an den Kunden heran, wie WhatsApp. Gerade spezielle und ganz neue Themen haben hier auf Facebook oder in der klassischen PR häufig ein Problem – haben aber eine berechtigte Fangemeinde, die nur via Messenger zuverlässig informiert werden kann. Unser Kunde Springlane verschickt zum Beispiel jeden Tag frische Inspiration rund ums Kochen direkt via WhatsApp.

2) Kommunikation von aktuellen Angeboten:  So schnell, so genau und so relevant schafft es kein Medium direkt zum Nutzer. Die Urlaubspiraten haben das früh erkannt, mit mittlerweile über 750.000 Abonnement erreichen sie extrem hohe Klickraten für ihre „Error Fares“.

3) Customer Support im 1:1 Chat: Viele kleine Unternehmen nutzen heute schon WhatsApp, um mit ihren Kunden zu kommunizieren. „Es ist einfacher als per E-Mail, die meistens nicht gelesen werden und unaufdringlicher als ein Telefonanruf, der meistens als störend empfunden wird“ antwortete mir vor kurzem der Mitarbeiter aus dem Autohaus auf meine Nachfrage, warum sie mit mir über WhatsApp in Kontakt treten wollen. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch beim Friseur, Zahnarzt oder in der Apotheke gemacht.
Bei größeren Unternehmen sieht es da noch sehr düster aus. Während sie das Service Center für Telefon und E-Mail weitestgehend optimiert haben und auch auf Facebook und ggf. noch Twitter Prozesse vorhanden sind, gibt es für den 1:1 Chat im Messenger noch Nachholbedarf. Dabei bietet sich gerade hier enormes Potential für Startups – denn guter und schneller Service, wie bei z. B. bei Brille24, bringt einen echten Wettbewerbsvorteil.

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4 ) Chatbots als Kampagnen: Es gibt ja schon eine ganze Reihe an Chatbots, die in erster Linie mal als PR oder Innovationscase gedacht sind und eher einer Kampagnen Logik, als einem echten Mehrwert folgen. Sollte Dein Startup Chatbots bauen oder zu viel Budget haben? Gratulation und mehr davon! Allen anderen Startups raten wir eher von so Spielsachen ab und empfehlen, sich ehrlich Gedanken darüber zu machen, was denn der Mehrwert im automatisierten Dialog zwischen Euch und Euren Kunden sein könnte. Hier steht Service klar vor Kampagne!

5) Chatbots für Kundenservice: Natürlich ist der Aufwand im Kundenservice für 1:1 Chats extrem hoch, aber besonders durch einfache Chatbots kann hier schnell geholfen werden. Erfahrungsgemäß wiederholen sich 80% der Supportanfragen immer wieder und könnten einfach statisch oder dynamisch via Chatbots beantwortet werden. Und wo der Bot nicht weiter weiß, können im Second Level Kundenservice Mitarbeiter gezielt weiterhelfen.

Speed, Mut und unkonventionelle Methoden zeichnen sowohl Startups als auch Messenger Marketing aus. Gründer und ihre Marketing Verantwortlichen sind daher gut beraten, sich mit Hilfe von WhatsApp und Messenger bei Kundenservice und Content Distribution einen echten Wettbewerbsvorteil zu sichern. Sprecht uns ruhig an, mit und für Startups machen wir auch gerne einmal ein Special Deal und kostenlos testen geht eh immer!

 


Die Präsentation von Matthias Mehner beim Innolution Valley 2017 findet ihr auf Slideshare:


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