So nutzen Medien, Verlage und andere Publisher bereits erfolgreich WhatsApp

 In Messenger Newsletter

Spätestens nach der letzten Ankündigung von Mark Zuckerberg, den Facebook Newsfeed umzubauen und Medien weniger organische Reichweite zu geben, sollten sich diese nun nach alternativen Möglichkeiten umsehen. Messenger-Marketing wird dabei in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die Vorteile von Messengern wie WhatsApp liegen dabei auf der Hand.

Im folgenden Artikel, möchte ich auf die drei wichtigsten Aspekte (Nutzerzahlen, Performance und Best Cases) zum Messenger Marketing näher eingehen.

 


In Zusammenarbeit mit dem Digital Publishing Report veranstaltete MessengerPeople am Mittwoch, 21. März, 13 bis 14 Uhr ein  KOSTENLOSES Webinar zum Thema „Wie Medienunternehmen Messenger Marketing erfolgreich nutzen“

Zusammenfassung, Mitschnitt und Slides findet ihr hier!

Warum ist WhatsApp für Medien und alle, die Content Marketing betreiben eine echte Alternative zu Facebook?

  • Meistgenutzte App weltweit und auch in Deutschland (70 % der Deutschen nutzen WhatsApp regelmäßig)
  • Realtime-Kommunikation, da keine andere App mehr Push-Nachrichten direkt in den Sperrbildschirm erlaubt. 95 % aller WhatsApp Nachrichten werden innerhalb von 15 Minuten zugestellt
  • Kein Algorithmus! 100% aller Abonnenten werden mit den Nachrichten auch erreicht
  • Hohe Performance-Werte: Medienunternehmen und Brands berichten von 50 % bis 80 % Klickraten auf bestimmten Content

 


Die drei wichtigsten Aspekte von Messenger Marketing

1) Nutzerwachstum im Vergleich: Facebook Messenger, Instagram, Snapchat, Twitter & WhatsApp

Messenger vs. Social Media Nutzerzahlen: Whatsapp siegt

 

Die Nutzerschaft von Messaging-Apps wie WhatsApp, Facebook Messenger & Co. wächst kontinuierlich. Sie überflügelt global längst die Nutzerzahlen von traditionellen Social Media-Kanälen wie Instagram, Twitter, aber auch Snapchat. Betrachtet man die offiziellen globalen monatlichen Nutzerzahlen von WhatsApp und Facebook Messenger seit 2014, erkennt man die Dynamik, mit der die Reichweite auf den beiden Messenger zunimmt.

Quelle: Statista

In Deutschland nutzen doppelt so viele Menschen WhatsApp wie Facebook – andere Soziale Netzwerk sind sogar noch weiter abgeschlagen.

 


2) Messenger Marketing hat durchweg die besten Performance-Werte.

Messenger Marketing braucht keinen Vergleich mit Social Media, E-Mail-Marketing und Apps zu fürchten. Betrachten wir die durchschnittlichen Reichweiten: Facebook, wie anfangs bereits erwähnt, tendiert gegen Null, bei E-Mail geht man noch von 25 % aus – und Apps? Drei Viertel aller Deutschen laden laut einer Studie weniger als neun Apps pro Jahr runter, und 77 % der Apps werden davon innerhalb von drei Tagen wieder gelöscht.

Lasst uns auch noch auf die durchschnittlichen Klickraten schauen:

  • E-Mail liegt bei 3 %.
  • Auf Social Media ist man mit 5 % gut bedient.
  • Bei klassischen Display Ads freut sich jeder über Klickraten um 1 %.
  • WhatsApp-Newsletter dagegen trumpfen mit durchschnittlicher Click-Through-Rate (CTR) von 35 % auf.

Messenger Marketing for the win: Messenger Marketing Nutzer sind hoch

 


3Welche Medien, Verlage, Publisher nutzen bereits WhatsApp für Content Distribution?

 

Grafik: Viele Medien nutzen Whatsapp fehlt

Fernsehsender wie Sky, RTL oder ProSieben nutzen Messenger Marketing auf zwei verschiedenen Wegen. Neben der Distribution von Content (AdVOD Catch Up) für Traffic spielt hier besonders die Möglichkeit eine Rolle, den potenziellen Zuschauer schnell und direkt noch auf eine Sendung aufmerksam zu machen. So nutzt zum Beispiel Galileo ihren WhatsApp-Newsletter, um jeden Tag kurz vor der Sendung die Themen anzuteasen – und bekommt hohe Aufmerksamkeit. Der Newsletter erreicht die Zielgruppe direkt auf dem Sperrbildschirm, die im Idealfall gerade auf der Couch vor dem Fernseher sitzt und nur noch umzuschalten braucht.

Außerdem ist das „SecondScreen“-Engagement nirgends so leicht zu fördern wie auf WhatsApp. Direkt und in Realtime den TV Zuschauer zu fragen, ob ihm der eine oder der andere Kandidat besser gefallen hat, das schafft nur der Messenger.

Überregionale Tageszeitungen wie die Süddeutsche Zeitung oder die Washington Post, aber auch regional Tageszeitungen wie die Augsburger Allgemeine oder der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) kommen über WhatsApp mit ihren Abonnenten und Usern in engen Kontakt. Auf großen Plattformen gehen besonders die wichtigsten Informationen der regionalen Zeitungen, wie z. B. der Verkehr oder Polizeiberichte, unter. Somit entsteht auf der Messenger-Plattform ein besonderer USP. Laut einer Umfrage des Mindener Tagesblatts möchten ca. 80% der Befragten mehrmals am Tag Nachrichten per WhatsApp zugeschickt bekommen!

 

Etliche Magazine wie Bravo, Gala, Bunte oder die Cosmopolitan haben ebenfalls die Möglichkeit zur Nutzung von Onlinemedien entdeckt. Wichtig für die Magazine ist vor allem der Traffic. So nutzt beispielsweise die Bravo unter anderem WhatsApp als Kanal, um Traffic zu generieren.

Das Magazin „beziehungsweise“ sprach mit uns im Interview über die Vorteile von Messenger: „7 Fragen an …“ beziehungsweise

Auch Onlineplattformen wie der Postillion haben Facebook und Co. stark in Benutzung. Den Leuten gefällt es, Spaßnews zu lesen, und sie erhalten die Nachrichten gerne auf ihrem Smartphone. Die Onlineplattformen können das Messenger Marketing entsprechend erfolgreich einsetzen. Anika Bollow vom Onlinemagazin Beziehungsweise berichtet zudem von einer positiven Entwicklung der Marke Parship durch die Nutzung von WhatsApp.

Zwischen Buchverlagen, Autoren und ihren Lesern herrscht eine besondere Beziehung. Dementsprechend höher ist die Akzeptanz von längeren Texten über WhatsApp, die diese Bindung zusätzlich stärken. Egal ob der Carlsen, Hanser oder Loewe Verlag – sie alle nutzen die Option, ihren Lesern aktuelle Events wie Lesereisen oder Buchvorstellungen über WhatsApp mitzuteilen.

 

Nicht nur die Hits und Songs, sondern auch die Informationen und der Austausch mit der Hörerschaft sollten bei Radiosendern aktuell sein. Der Weg über WhatsApp ist dafür besonders geeignet: So informieren Radiosender wie Radio NRJ, Radio Hamburg, Radio 7 und viele mehr ihre Abonnenten über aktuellen und regionalen Content via Messenger. Sie bieten ihren Hörern damit eine Plattform zum Austausch und Chatten und können außerdem Input für die nächste Sendung sammeln.

 

Für welche anderen Branchen ist Messenger Marketing interessant?

Natürlich sind Medien prädestiniert dafür, WhatsApp für ihre Kommunikation zu nutzen. Aber seit Content Marketing in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, nutzen auch immer mehr Brands, Shops, Vereine – aber auch Parteien, Gewerkschaften, B2B Unternehmen, Versicherung und Banken die Möglichkeit von Messenger-Newslettern.

 


In Zusammenarbeit mit dem Digital Publishing Report veranstaltet MessengerPeople am Mittwoch, 21. März, 13 bis 14 Uhr ein  KOSTENLOSES Webinar zum Thema WhatsApp, Messenger Marketing und Chatbots.

 

Hier kostenlos zum Webinar anmelden

 


 

Alle Folien des  Zertifikats Kurs „Social Media Manager“ im Rahmen der Akademie der Deutschen Medien, findet ihr auf Slideshare

 

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