Wie Medien, Vereine, Sponsoren und Verbände schon heute von Marketing auf WhatsApp und Messenger profitieren können

 In Messenger Newsletter

Vereine, Verbände, Sportler – sie alle sind Weltmeister im Social Web. Umso verwunderlicher also, dass das Thema Messenger Marketing und Chatbots hier noch so wenig gelebt wird. Im ersten Teil unseres Sport-Specials, anlässlich des #dse17 in Berlin, schauen wir uns das Thema Content Distribution via Messenger mal genauer an.


Dass Messenger weltweit auf dem Vormarsch sind, ist inzwischen bekannt. Dass weltweit 1,3 Milliarden User pro Monat WhatsApp und 1,2 Milliarden User den Facebook Messenger verwenden, beeindruckt dennoch. Auch in Deutschland nutzen fast 70 Prozent Messenger, WhatsApp ist dabei mit großem Vorsprung an der Spitze – mit 60 Prozent Nutzeranteil! Snapchat belegt zum Vergleich nur einen der letzten Plätze, mit lediglich 2 Prozent Nutzeranteil.


„Perspektivisch können Messenger für Vereine und Ligen sowohl in der Internationalisierung als auch in der effektiven Herstellung von Reichweite in Deutschland eine Rolle spielen, die derjenigen von Facebook oder Instagram heutzutage nahe kommt.“ sagt Evangelos Papathanassiou, Managing Partner von Mataracan, die unter anderem den FC Bayern, Adidas oder Telekom Sport betreuen.


Reichweite, Engagement, Beziehung, Monetarisierung – Die Herausforderungen für Vereine und Verbände im Sport.

Das Sportbusiness hat in den letzten Jahren eine rasante und sehr spannende Entwicklung durchlaufen. Immer mehr Vereine, besonders im Profibereich, entwickeln sich zu Medienmarken und versuchen so, Reichweiten für Sponsoring Flächen oder den Merchandising Verkauf auszubauen. Dabei spielt auch Internationalisierung eine wichtige Rolle – ohne, dass Vereine ihre Bindung zu Tradition und Fans verlieren dürfen.

Es geht also um größtmögliche Reichweite, bei gleichzeitig engem und persönlichen Kontakt zu den Fans und letztendlich um Monetarisierung, wie dieser Tweet über die Digitalstrategie des FC Bayerns zeigt:


Messenger Marketing kann zu jedem dieser 4 Punkte einen echten Mehrwert liefern!


Dazu noch mal Evangelos Papathanassiou:

Für viele Vereine ist Newslettering per Email ein einträgliches Geschäft geworden – Merchandising und die Einbindung von Sponsoren sorgen für gute Einkünfte. Mit Newslettern in Messengern können die Reichweite erhöht und für Emails weniger zugängliche Zielgruppen angesprochen werden, ohne dass der Aufwand notwendigerweise mitskalieren muss.


WhatsApp im Sportbusiness – der optimale Weg für Content Distribution, Sponsoring und Merchandising!

Während viele große Sportmedien wie z. B. SkySport oder Sport1.de bereits sehr intensiv WhatsApp und Messenger für ihre +++Breaking News+++ nutzen, entdecken Sportvereine und Verbände die Vorteile erst nach und nach.

Dabei liegen die Vorteile für Content Distribution via Messenger auf der Hand:

  • Breiteste Zielgruppe nach Alter und Geschlecht (WhatsApp wird in allen Altersgruppen intensiv genutzt – allein in Deutschland von 40 Mio. aktiven Nutzern im Monat)
  • 95% Reichweite bei den Abonnenten (im Gegensatz zu vielleicht 10% auf Facebook)
  • Klickraten über 25% sind die Regel – im Sportbereich sogar noch höher!
  • Realtime News! 90% der News werden innerhalb der ersten 15 Min. geöffnet und gelesen (Welches Medium kann das noch von sich behaupten…)

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SkySportNewsHD war einer der ersten Medien, die die Chance von WhatsApp als Newsletter Kanal entdeckt haben und noch heute sehr erfolgreich nutzen. Sport1 und Spox verfolgen eine ähnlich breite Kommunikation mit Breaking News und Hintergrundinformationen, während ran.de besonders mit ihrem USP #ranNFL punktet. Dafür nutzt ran die „Kategorie Funktion“, die es ihnen ermöglich den Content zielgruppengenau auszusteuern.

Tipp: Im Interview verrät Max Retzer, Head of Distributed Media bei Sport1, wie ihr WhatsApp Channel es auf bis zu 20.000 Klicks am Tag bringt und mit welchen Strategien das im nächsten Jahr noch überboten werden soll: „7 Fragen…“ an Sport1

Das ist auch spannend für Vereine. Eintracht Frankfurt, FC Bayern Basketball oder die Augsburg Panther machen es vor und informieren ihre Fans sehr unterhaltsam und direkt über Messenger wie WhatsApp oder Facebook Messenger.

Immer mehr Sponsoren haben den Trend ebenfalls erkannt und nutzen die hohe Emotionalität und Aktualität von Sportcontent als Verlängerung ihres Sponsorings. Sei es jetzt BWIN oder MAN mit allgemeinen Infos oder die Barmenia mit speziellen Inhalten zu Bayer 04 Leverkusen.

Hier liegt auch für die Vereine noch Potential! Ein gut gepflegter Messenger Kanal mit vielen Abonnenten ist auch eine spannende Fläche für die Vermarktung. Während im Stadion jede Bockwurst von einem Sponsor präsentiert wird – wird die enorme Reichweite im Messenger noch kaum genutzt.

Während große Vereine und Medien also in erster Linie auf Content Distribution für Reichweite und Sponsoringerlöse setzen, bietet WhatsApp gerade für kleine Vereine und Verbände eine echte Alternative zu Facebook und E-Mail, um mit ihren Mitgliedern zu kommunizieren.


Einbau eines Screenshots IHD WhatsApp

Gerade als kleiner Verband bietet WhatsApp enorme Vorteile. Hier erreichen wir unsere Mitglieder schneller und verlässlicher als über jeden anderen Kanal und können Feedback direkt verarbeiten. Die Nähe zu unseren Mitgliedern spielt dabei eine entscheidende Rolle sagt Stefan Weber, 1. Vorsitzender des IHD – Inline Hockey Deutschland Verbandes.


Fazit Teil 1:

Messenger Marketing und besonders WhatsApp eignen sich hervorragend um mit Fans und Mitgliedern in Kontakt zu treten. Es eröffnet neue Möglichkeiten des Sponsorings, zum Abverkauf von Trikots und anderem Merchandising. Vereine, Sportler und Verbände sollten sich hier ein Beispiel an den Sport-Medien nehmen, die das schon sehr professionell und erfolgreich betreiben.


Und das lest ihr in Teil II:

Neben dem Broadcasting, also der Content Distribution via Messenger, wird auch der Chat, also die 1:1 Kommunikation zwischen Fans und Vereinen immer wichtiger. Dazu habe ich einen kleinen Versuch gemacht und bei allen Bundesliga Vereinen auf Facebook angefragt: „Wo kann ich denn noch Tickets für das nächste Heimspiel kaufen?“ – eine eigentlich durchweg berechtigte Frage, geht man davon aus, dass Vereine gerne Tickets verkaufen.

Das Ergebnis allerdings war ernüchternd und kann in unserem Beitrag Chatbots in der Fussball Bundesliga nachgelesen werden.


Die Präsentation von Matthias Mehner auf der DIGITAL SPORTS & ENTERTAINMENT im Oktober in Berlin (#DSE17) hier nochmal zum durchblättern:

 


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