Messenger Marketing FTW: Warum E-Mail, Social Media & Co. keine Chance haben!

 In Messenger Newsletter

Messenger Marketing on the rise? Auf jeden Fall! Facebook konzentriert sich zurzeit auf die Stärkung seiner Messaging Apps. Auf der anderen Seite gehen „85 Prozent der Unternehmen davon aus, dass Mobile Messenger zu einem bedeutenden Marketingkanal werden“ in 2018. Und sie irren nicht, wenn man sich unsere stetig wachsenden Referenzen in den diversen Branchen ansieht.

Deshalb macht es Sinn, sich als Publisher oder Brand jetzt mehr denn je zu überlegen, inwiefern das Messenger Marketing bestehende Marketingaktivitäten sinnvoll ergänzen kann.

Tipp: Am 18. Januar hat WhatsApp den Rollout fĂĽr WhatsApp for Business bekannt gegeben. MessengerPeople freut sich darĂĽber, das es endlich eine Businessvariante gibt. Die auf Android basierende Version ist nun auch in Deutschland verfĂĽgbar.

Hier geht es zu unserer Einschätzung der Businessvariante von WhatsApp.

 

1. Nutzerwachstum im Vergleich: Facebook Messenger, Instagram, Snapchat, Twitter & WhatsApp

Die Nutzerschaft von Messaging Apps wie WhatsApp, Facebook Messenger & Co. wächst kontinuierlich. Sie überflügelt global längst die Nutzerzahlen von traditionellen Social Media Kanälen wie Instagram, Twitter, aber auch Snapchat.

Betrachtet man die offiziellen globalen monatlichen Nutzerzahlen von WhatsApp und Facebook Messenger seit 2014, erkennt man die Dynamik, mit der die Reichweite auf den beiden Messenger zunimmt.

Die Kurvenrate zwischen Messenger und Social Media: Messenger liegt deutlich höher - MessengerPeople

Weitere Nutzerzahlen für Deutschland findet Ihr in unserem Magazin unter WhatsApp Nutzerzahlen Deutschland 2018 oder Facebook Messenger Nutzerzahlen Deutschland 2018

2. Die wichtigsten vier Key Performance Indicators (KPI) fĂĽr erfolgreiches Messenger Marketing

Wie sieht es denn jetzt mit den harten Fakten aus? Immerhin muss ein Invest in Messenger Marketing auch gerechtfertigt sein, etwa im Hinblick auf die KPIs.

Betrachten wir einfach mal die vier wichtigsten Aspekte, nämlich Distribution, Öffnungs- und Klickrate, sowie der Vergleich zu Apps und E-Mails.

Die Reichweite zwischen Messenger und Social Media ist enorm, sie ist laut Statistik beliebter. -MessengerPeople

Messenger vs. Social Media

Messenger haben eine ihnen innewohnende Distributionsrate von 100%. Das heißt, eine WhatsApp-Nachricht erreicht alle Empfänger einer Broadcasting-Liste. Hinzu kommt der Fakt, dass die Nachricht als Benachrichtigung auf dem Sperrbildschirm des Smartphone auftaucht, was andere Updates nicht schaffen, weil sie durch die Nutzer nicht dementsprechend priorisiert werden.

Damit wird klar: Social Media Kanäle wie Facebook oder Twitter können nicht mithalten. Sie haben Algorithmen, die das Ausspielen der Nachrichten bzw. Stories – bei Facebook sind es ĂĽber 200 verschiedene Faktoren – entscheidend beeinflussen.

Messenger vs. E-Mail

Das folgende Zitat aus einem Interview mit Daniel Palm, Senior CRM Manager bei den Urlaubspiraten, unterstreicht die verhältnismäßig hohen Klickraten auf Messengern:

„Unsere gute Reichweite hat ihren Grund in dem Content, den wir ausspielen. Bei Last-Minute Reisen fĂĽr Mallorca während der Sommerzeit erreichen wir Klickraten von durchschnittlich 50 – 60% problemlos. Auch unsere Error Fares, also Preisfehler von Agenturen und Fluggesellschaften, erzeugen sehr gute Reaktionen. …

Siehe dazu auch das Gespräch mit Daniel Palm im Rahmen des Social Media Travel Day 2017:

„Es ist manchmal einfach unglaublich, einige Deals die wir im Messenger an unsere User geschickt haben, erreichten Ă–ffnungsraten von bis zu 90%! Insgesamt sind wir sehr glĂĽcklich darĂĽber, wie gut dieser Kanal fĂĽr uns funktioniert, gerade weil andere Plattformen immer mehr an Reichweite einbĂĽĂźen!“

FĂĽr hohe Ă–ffnungs- und Klickraten auf Messengern mitverantwortlich ist eine klare und konsistente Content-Strategie.

Durch Befragungen wissen wir, das Kunden heutzutage via Messenger mit Unternehmen in Kontakt treten wollen und weniger via E-Mail oder Telefon, deren Popularität sinkt.

Das liegt auch daran, dass Messengern nicht nur der Realtime Aspekt inhärent ist, sondern sie auch eine 1:1 Kommunikation im Chat ermöglichen, was via E-Mail bei weitem nicht so persönlich (geringere Loyalität) ist und am Telefon einfach zu lange dauert – wir alle haben unsere Erfahrungen mit Warteschleifen von Call-Center-Hotlines gemacht.

Messenger vs. Apps 

Wir wissen seit längerer Zeit, dass der Download von Apps insgesamt rĂĽckläufig ist. „The app boom is over„, titelte das bekannte Tech-Magazin recode.net Mitte 2016. Im Februar 2017 schrieb das deutsche Tech-Magazin t3n davon, das „die groĂźe Zeit der Apps vorbei ist.“ Siehe auch unseren Beitrag dazu: Können Bots Apps ersetzen?

Im Vergleich zu den ĂĽbrigen Mobile Apps haben Messenger Apps eine höhere Retention Rate. Das heiĂźt, die „Wiederkehrrate“ der Nutzer ist um ein Vielfaches höher, was auch daran liegt, dass der Mensch in der Regel ein mitteilungsbedĂĽrftiges Wesen ist.

3. Erfolgsgeschichten im Messenger Marketing? Haben wir jede Menge!

Ein paar Cases sollen verdeutlichen, welche thematische Vielfalt im Bereich Messenger Marketing jetzt schon vorherrscht. Große und kleine Unternehmen, Städte und Gemeinden, Vereine und Organisationen, sie alle nutzen schon heute Messenger Marketing, um ihre jeweiligen Unternehmens- oder Kommunikationsziele zu erreichen.

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Stuttgart: BĂĽrgerkommunikation zum Feinstaubalarm

Die Stadt Stuttgart hat einen Service via WhatsApp ins Leben gerufen, der die BĂĽrger sofort daraufhin weist, wenn aufgrund zu hoher Umweltbelastungen Feinstaubalarm ausgerufen wird. Inzwischen hat der Service ĂĽber 13.000 Abonnenten. Tendenz: steigend.

Link: „7 Fragen an … Stuttgart – BĂĽrgerkommunikation via WhatsApp

Urlaubspiraten: Urlaubsangebote via Messenger

Die bekannte internationale Reisecommunity mit über 9 Millionen Followern auf den digitalen Kanälen nutzt WhatsApp und Facebook Messenger für die Ausspielung ihrer Urlaubsdeals. Auf WhatsApp haben sie bereits über 750.000 Abonnenten gewonnen. Tendenz: steigen. Bei Klickraten von 50-60% und Öffnungsraten von bis zu 90% wird der Erfolg sehr schnell sichtbar.

„7 Fragen an … WhatsApp und Messenger Marketing bei den Urlaubspiraten

Bistum Essen: Nikolaus goes WhatsApp

Das Bistum Essen nutzt WhatsApp für die Gemeindekommunikation. Nach Projekten wie den Erzählungen der Oster- und Weihnachtsgeschichte via Messenger wurde im Dezember 2017 der Nikolaus auf WhatsApp aktiv und erzählte in 30 WhatsApp Nachrichten von den Vorbereitungen auf den großen Tag. Die Aktionen aktivieren regelmäßig um die 10.000 Nutzer auf WhatsApp.

Link: „7 Fragen an … den Nikolaus – im Gespräch mit dem Bistum Essen

SPORT1: Schnelligkeit und spitzer Sport-Content als Key to Success

Der Fernsehsender SPORT1 nutzt WhatsApp fĂĽr die schnelle und direkte Versorgung von Sportbegeisterten und Interessierten mit brandaktuellen Informationen. Das fĂĽhrt inzwischen dazu, dass pro Tag bis zu ĂĽber 20.000 Klicks erzielt werden und SPORT1 bis zu 50 Neuanmeldungen pro Tag verzeichnet.

Link: „7 Fragen an … Max Retzer von SPORT1

Mindener Tageszeitung: 60 bis 70% Klickraten auf WhatsApp

Die Mindener Tageszeitung hat sich gefragt, wie ihre Nachrichten am schnellsten auf die mobilen Endgeräte ihrer Leser und Interessierten kommen. Dabei hat man sich für WhatsApp entschieden. Der Erfolg gibt der Redaktion Recht: bis zu 70% Klickraten werden erzielt. Und nach den Ergebnissen einer Leser-Umfrage wollen 94% den WhatsApp-News-Service nicht nur einfach weiterhin erhalten, sondern wünschen sich sogar noch mehr Nachrichten aus der Redaktion direkt auf ihr Smartphone.

Link: „7 Fragen an … Wie die Mindener Tageszeitung Klickraten zwischen 60% & 70% auf WhatsApp erzielt“

Social Shopping Community mydealz: e-Commerce via WhatsApp

mydealz ist eine der erfolgreichsten Communities im Bereich Social Shopping. Man hat 2015 damit begonnen, via WhatsApp Angebote zu versenden. Mit Erfolg, wie man heute weiĂź. Bereits ĂĽber 80.000 Abonnenten erreicht man via WhatsApp. Tendenz: steigend.

Link: „7 Fragen an …” mydealz und der Black Friday“


Hinweis: FTW ist Netzjargon und steht fĂĽr For The Win.

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