Messenger Marketing & Datenschutz: Updates 2018

 In Messenger Marketing News

Messenger Marketing & Datenschutz: Immer wieder werden wir zum Thema Messenger Marketing & Datenschutz in Deutschland respektive der Europäische Union angesprochen. Wie ist der Status, was gibt es Neues, worauf sollte man achten, wen kann man fragen.

Wir tragen hier in regelmäßigen Abständen aktuelle Statements, Urteile, Empfehlungen, Statistiken und Studien zusammen.


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FAQ – Datenschutz
Datenschutz & Messenger Marketing: Mach Dein Unternehmen DSGVO ready mit Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht

Update 23. April 2018

Messenger Marketing & Datenschutz: Rechtsanwalt Carsten Ulbricht M.C.L. exklusiv im Interview

Letzte Woche haben wir hier im Magazin ein aufschlussreiches Interview zum Thema Messenger Marketing & Datenschutz mit dem bekannten Rechtsanwalt für Social Media und Internetrecht, Carsten Ulbricht M.C.L. veröffentlicht.

Darüber hinaus haben wir auf unserem YouTube-Kanal eine Playlist „Messenger Marketing & Datenschutz (DSGVO)“  veröffentlicht, in der wir alle relevanten Topics des Interviews gesondert als Video-Snippets angelegt haben.

Vielleicht für viele unserer Magazin-Leser am wichtigsten ist das Kurzvideo „Wann ist Messenger Marketing datenschutzkonform?“


Update 11. April 2018

Facebook und WhatsApp + DSGVO:  Rechtskonforme Datenweitergabe geplant!

Wie schon Mitte März bekannt wurde, will Whatsapp „die Daten seiner Nutzer künftig auf Basis der neuen EU-Datenschutzverordnung [DSGVO, Anm. des Autors] dem Mutterkonzern Facebook weiterleiten“.

Weiter heißt es: „Das geht aus einer Erklärung des Dienstes hervor, die mit der britischen Datenschutzbeauftragten Elizabeth Denham vereinbart wurde. Das Unternehmen teilte in einer achtseitigen Verpflichtungserklärung mit, bislang keinerlei Daten europäischer Nutzer mit Facebook-Firmen für eine kommerzielle Nutzung ausgetauscht zu haben. …

Diese Aussage dürfte bedeuten, dass Whatsapp demnächst die Nutzer um Zustimmung bitten dürfte, die Daten an Facebook weiterzuleiten. Das sogenannte Kopplungsverbot der Verordnung untersagt jedoch, die Datenweitergabe an die Nutzung des Dienstes zu koppeln. Whatsapp versicherte in der Erklärung, vor Beginn der geplanten Datenweitergabe mit der zuständigen Datenschutzbehörde zu kooperieren.“

In Sachen Messenger Marketing & DSGVO werdet Ihr in unserem umfangreichen Beitrag „WhatsApp für Unternehmen DSGVO Datenschutz konform nutzen“ ausführlich informiert.


Update 26. März 2018

RA Kathrin Schürmann: WhatsApp-Nutzung für geschäftliche Zwecke zulässig!

In einem Beitrag der Internetworld schreibt Autor Helmut van Rinsum über WhatsApp for Business. Sein Fazit lautet:

„WhatsApp Business bietet insbesondere kleineren Unternehmen eine Alternative, um gezielter mit Kunden kommunizieren zu können. Dennoch ändert sich an den rechtlichen Rahmenbedingungen wenig im Vergleich zur klassischen Version. Ohne Rechtsgrundlage ist eine Kommunikation mit dem Kunden per WhatsApp unzulässig.“

Im Weiteren kommt Rechtsanwältin Kathrin Schürmann zu Wort, die sich einer rechtlichen Einschätzung widmet.

„Unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten ist zu berücksichtigen, dass sowohl nach der bisherigen Rechtslage nach dem Bundesdatenschutzgesetz als auch nach der am 25. Mai 2018 endgültig in Kraft tretenden EU-Datenschutz-Grundverordnung eine Einwilligung des Nutzers (die vom Unternehmen und nicht von WhatsApp einzuholen ist) in die Kommunikation per WhatsApp erforderlich ist. “

Schürmann spricht hier etwas an, was MessengerPeople bereits seit langer Zeit erfüllt. Wir fordern eine wirksame Einwilligung des Nutzers an. Weiter schreibt Schürmann:

„Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen der bisherigen Rechtslage nach dem Bundesdatenschutzgesetz und der Rechtslage ab Mai 2018 besteht darin, dass die DSGVO die Direktwerbung ausdrücklich als berechtigtes Interesse des Unternehmens anerkennt.

Damit dürfte die Interessenabwägung ab Mai 2018 noch eher zu Gunsten des werbenden Unternehmens ausfallen, das WhatsApp damit auch ohne Einwilligung des Kunden zur Kundenkommunikation nutzen kann. Um nach der DSGVO „legal“ zu sein, muss die Nutzung von WhatsApp und die damit verbundene Verarbeitung personenbezogener Daten dabei allerdings erhöhten Transparenz- und In­formationsanforderungen unterworfen werden.

Insbesondere muss der Nutzer in einer klaren, einfachen und verständlichen Sprache über seine Rechte, wie zum Beispiel sein Widerspruchsrecht, aufgeklärt werden.“

DSGVO „legal“ sind wir dadurch, dass wir ADVs verwenden. Alles Wissenswerte dazu darum findet sich im hier bereits verlinkten ausführlichen Artikel sowie in den FAQs im Abschnitt Datenschutz.


Update 15. März 2018

ICO Urteil: Facebook und WhatsApp dürfen bis auf Weiteres keine personenbezogenen Daten miteinander austauschen

Heute gab die britische Datenschutzbehörde ICO bekannt, dass WhatsApp und Facebook keine Benutzerdaten untereinander weitergeben dürfen. Bei Zuwiderhandlung droht eine empfindliche Geldstrafe.

Außerdem verpflichtete die ICO die beiden Parteien eine öffentliche Erklärung zu unterzeichnen, in der sie sich verpflichten keine personenbezogenen Daten auszutauschen, bis dies konform mit der kommenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) umgesetzt werden kann.

Dieses Urteil ist sicher auch richtungsweisend für kommende europäische Vereinbarungen.


Update 20. Februar 2018

Datenschutzexperte: „Es bestehen datenschutzkonforme Einsatzmöglichkeiten, damit Kundenbelange direkt und mittels automatisierter Prozesse (Bots) in Windeseile bearbeitet und umgesetzt werden können“

Gestern erschien unter dem Titel „Datenschutz bei neuen Kommunikationskanälen wie Chatbots und Messenger-Diensten: Der automatisierte Kundenkontakt der Zukunft“ auf datenschutz-notizen.de eine aktuelle und lesenswerte Einschätzung, ob und inwieweit Kundensupport via Messenger rechtlich ok ist.

Neben der Rechtsgrundlage, dem Aspekt der Werbung, der Informationspflichten nach der DSGVO, der Datensicherheit und den rechtlichen Rahmenbedingungen kommt der Autor zu folgendem Fazit:

„Längst können Chatbots, Messenger-Dienste und sonstige Kommunikationskanäle nicht nur den Kundensupport ausüben, sondern auch die Abwicklung von Rechtsgeschäften ermöglichen. Auch können diese als Marketinginstrument fungieren.

Trotz gewisser Bedenken bestehen datenschutzkonforme Einsatzmöglichkeiten, damit Kundenbelange direkt und mittels automatisierter Prozesse (Bots) in Windeseile bearbeitet und umgesetzt werden können.“


Update 16. Februar 2018

„Download my data“ Button kommt mit WhatsApp Version 2.18.50 für Android!

gdpr_account_data-whatsapp

Im Rahmen der General Data Protection Regulation, kurz GDPR, oder auf Deutsch DGSVO (Datenschutz-Grundverordnung), muss WhatsApp gewährleisten, dass Nutzer ihre Daten sichern können.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DGSVO) ist eine EU-Verordnung (2016/679) der europäischen Union, welche per 24.5.2016 in Kraft getreten ist und ab 25. Mai 2018 im europäischen Raum für alle Wirtschaftsteilnehmer anzuwenden ist. Das Ziel dieser Verordnung ist es, ein harmonisiertes Regelwerk für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durchzusetzen.“ Datenschutzgrundverodnung.at

Wie wabetainfo jetzt informiert, kann die Bereitstellung bis zu 20 Tage dauern, vom Server gelöscht wird der Report nach 30 Tagen. Ist der Report heruntergeladen, wird er sofort von den Servern gelöscht.

Die Download-Funktion für die eigenen Daten wird in Zusammenhang mit der DSGVO und ihrer EU-weiten Wirksamkeit ab 25.5.2018 gesetzt.

Das neue Feature soll, so ein anderer Bericht, nicht nur auf WhatsApp beschränkt bleiben, sondern auch Facebook und Instagram betreffen.


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