Instagram & WhatsApp: Wie Facebook seine Messenger stärkt!

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Instagram & WhatsApp – Man reibt sich verwundert die Augen, aber derzeit testet Facebook die Verzahnung von Instagram mit WhatsApp. Facebook verknüpft damit das über allem stehende Ziel der stärkeren Interaktion zwischen den Nutzern in seinem Ökosystem und dem damit einhergehenden Traffic mit der derzeit zu beobachtenden Stärkung der hauseigenen Messenger Apps.

Instagram & Whatsapp: warum Facebook seine Messenger stärkt

Facebook hat in den letzten Jahren immer wieder sein Gespür dafür bewiesen, neue Entwicklungen zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren. Letztlich hat man sich auch fast immer an deren Spitze gesetzt. Man denke nur an Mobile First oder die Käufe von Instagram oder WhatsApp und deren konsequentem Ausbau zu führenden Apps.

Wenn es jemand schafft, eine Entwicklung, wie etwa das Aufkommen der Messenger Apps, in den Marketing Mainstream zu überführen, dann Facebook.Derzeit geht es Facebook weniger um Zukäufe, als vielmehr um die Stärkung seiner Messenger, in die viel Kraft und Zeit investiert wird. Nirgendwo sonst ist derzeit so viel „Musik“ drin, wie im Bereich Messaging, was man etwa an der sogenannten Retention Rate beobachten kann.

Whitepaper: Kundenbeziehungen in der Messenger-Ära

Sie ist auf Messaging Apps um ein Vielfaches höher als bei anderen Apps, was darauf zurückzuführen ist, dass über WhatsApp & Co. die gesamte individuelle Kommunikation abgewickelt wird. Es ist der Ort, an dem Unternehmen heute ihre Kunden am häufigsten treffen. Unterbreitet man ihnen hier als Marke ein attraktives Angebot mit Mehrwert im Rahmen des eigenen Kundenservice, wird dies honoriert werden.

Facebook weiß, dass der Trend zum Messaging längst keiner mehr ist. Er ist Normalität. Er spiegelt die digitale Lebenswirklichkeit der Menschen in ihrer heutigen Kommunikation wieder.

Insta-Stories auf WhatsApp: nur ein Teil des ganzen Puzzles

Die Meldung von Ende letzter Woche, wonach Facebook derzeit testet, inwieweit Insta-Stories künftig im Status von WhatsApp angezeigt werden können, läßt aufhorchen, auch weil hier Welten aufeinander treffen.

Auf der einen Seite kann Instagram inzwischen längst auf mehr als 300 Mio. täglich aktive Nutzer bei den Stories vorweisen, auf der anderen Seite weiß man über den WhatsApp Status nicht viel, eigentlich nur, dass er kaum genutzt wird. Dementsprechend zurückhaltend ist auch die WhatsApp Community.

Stärkung der Messenger im Facebook Universum

Die Stoßrichtung ist klar. Über das Cross-Posting versucht Facebook, insbesondere WhatsApp zu stärken. Der weltweit nach Zahlen größte Messenger öffnet sich damit aber auch gegenüber den anderen Kanälen aus dem Facebook Universum.

Zuletzt hatte Facebook seinem Messenger eine kleine aber feine Aufwertung verpasst: ein Kundenchat-Plugin für Webseiten wurde veröffentlicht, das längst im Einsatz ist und auf einigen Webseiten bereits verwendet wird.

Davor hatte Instagram bekanntgegeben, mit Direct eine eigene Messaging App testen zu wollen. Damit würde ein weiterer Player auf dem globalen Messenger-Markt entstehen, der aus dem Stand rund 400 Mio. Nutzer hätte (wenn man von der monatlichen Nutzerzahl ausgeht, die bisher das Direct Messaging genutzt hat).

Facebook gab schon vorher bekannt, auch im Kids Segment aktiv zu werden. Mit der Ankündigung eines Facebook Messenger for Kids besitzt Facebook jetzt für alle Altersklassen eine Messaging Option.

Fazit: Messenger on the Rise!

An diesen Beispielen kann man ganz gut erkennen, welchen Stellenwert das Thema Messenger derzeit im Facebook Ökosystem besitzt. Es zeigt auch, wie sehr Facebook auf diese Form der Kommunikation setzt.

Messenger sind gekommen um zu bleiben. Nach der stetig steigenden privaten Nutzung werden wir eine zunehmende Business-Relevanz der Messenger erleben.

Unternehmen sollten sich langsam aber sicher der Lebenswirklichkeit ihrer Kunden annehmen und ihnen dort, wo diese die meiste Zeit ihrer Internetnutzung verbringen, auch ein entsprechendes Angebot unterbreiten, welches sie nicht ablehnen können.

Andernfalls wenden sich die Kunden anderen Marken zu, die eher zu ihrem „Convenience“-Anspruch passen.


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