Facebook Messenger Newsletter Versand via Chatbots verifizieren

 In Tool-Tipps

Bisher galt, dass ihr bis zum 31. Dezember 2018 euren Facebook Messenger Newsletter einrichten und verifizieren lassen müsst. Andernfalls ist euer Newsletter-Versand nicht mehr aktiv. Jetzt hat Facebook die Frist auf unbestimmte Zeit verlängert. Es bleibt also noch etwas Zeit!

Hintergrund der Verifizierung: Die Berechtigung zum Senden von Nachrichten an Abonnenten wird nun auf Seitenebene anstatt auf App-Ebene (Bot) erteilt. Wie die Verifizierung klappt, lest ihr hier.

Facebook Messenger Newsletter 

Abonnement-Messaging ermöglicht es Unternehmen über den Facebook Messenger regelmäßig wiederkehrenden Content an aktive Subscriber zu senden. Wichtig ist hier auch der Hinweis, dass es sich um Non-Promotional Content handeln muss.

Nachrichten mit werblichen Inhalt müssen über das kostenpflichtige Facebook Anzeigenformat „Sponsored Messages“ versendet werden. Ein Nutzer kann den Erhalt von Abonnementnachrichten von einer Seite jederzeit abbestellen.

Um Newsletter-Nachrichten zu senden, müssen Seitenadministratoren ihren Bot /  ihren Newsletter zur Überprüfung bei Facebook einreichen. Dies funktioniert über ein Formular im Bereich Seiteneinstellungen / Messenger-Plattform der jeweiligen Facebook Seite. 

Sobald dieser Prozess durchlaufen und genehmigt wurde, kann man als Seite Abonnementnachrichten an jede Person senden, die den Kontakt zuerst initiiert hat. Bei MessengerPeople Kunden geschieht dies meist über das Aktivierungswort „Start“.


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Non-Promotional Content

Laut des Facebook Developer Beitrags zum Thema Subscription Messaging bzw. Abonnenten Nachrichten sind die Grenzen bewusst eng gesteckt. So sind als zulässige Anwendungsfälle folgende Szenarien vorgegeben:

  • Nachrichten: Integrationen, deren primärer Zweck es ist, die Menschen über neue oder wichtige Events zu informieren oder Informationen aus Kategorien wie Sport, Finanzen, Wirtschaft, Immobilien, Wetter, Verkehr, Politik, Regierung, gemeinnützige Organisationen, Religion, Prominente und Unterhaltung bereitzustellen.
  • Produktivität: Integrationen, deren primärer Zweck es ist, Personen die Verwaltung ihrer persönlichen Produktivität mithilfe von Aufgaben zu ermöglichen. Hierzu zählen z. B. das Verwalten von Kalenderveranstaltungen, das Empfangen von Erinnerungen und das Bezahlen von Rechnungen.
  • Persönliche Tracker: Integrationen, die es Personen ermöglichen, Informationen über sich selbst in Kategorien wie Fitness, Gesundheit, Wellness und Finanzen zu erhalten und zu überwachen.

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Abonnementnachrichten dürfen keinen Werbe-Content enthalten (Screenshot Facebook)

 

Zusammengefasst bedeutet dies, dass Abonnementnachrichten keinen Werbe-Content enthalten dürfen.

Da Facebook, im Gegensatz zu WhatsApp, standardmäßig alle Nachrichten scannt, sollten sich Seitenbetreiber unbedingt daran halten.

Da für diese Form der Nachrichten an User auch andere (Vor-)Bedingungen gelten sind die Beweggründe von Facebook durchaus nachvollziehbar.

Bedingungen und Eigenschaften von Abonnementen-Nachrichten

  • Abonnement-Content kann außerhalb des für Standard-Messaging geltenden 24-Stunden-Messaging-Zeitfensters gesendet werden
  • Empfänger müssen Abonnement-Messaging aktiv aktiviert haben
  • im Vergleich zu Standardnachrichten mit eingeschränkten Funktionen
  • dürfen keinen Werbe-Content enthalten.
  • Wenn ein Nutzer auf eine Abonnementnachricht antwortet, wird die begonnene Unterhaltung als Standard-Messaging angesehen

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Senden von Abonnement-Nachrichten beantragen

Als Seitenadministrator findet man das Antragsformular unter Seiteneinstellungen -> Messenger-Plattform:

seiteneinstellungen-abonnenten-messaging-facebook

Dort findet man mittig den Bereich „Erweiterte Nachrichtenfunktion“:

abonnenten-messaging-request

Mit dem Klick auf „Request“ öffnet sich ein Formular, in dem man Angaben über die Art des Abonnements, die Frequenz und beispielhafte Inhalte angeben muss.

Es empfiehlt sich 3-4 verschiedene Beispiele anzugeben, um deutlich aufzuzeigen, dass es sich um News o.ä. handelt.

Update 29.11.2018: Der Upload eines Screencast (Bildschirmaufnahme), der zeigt, wie User eine Unterhaltung mit dem Chatbot beginnen, wird aktuell nicht mehr von Facebook gefordert.

 

 


WICHTIG: Für Kunden von MessengerPeople wird empfohlen, den Standard-Dialog „Los geht’s“ von Facebook zu verwenden und mit diesem Aktivierungswort evtl. Begrüßungshinweise folgen zu lassen.

Das Facebook Review-Team versteht leider oft kein Deutsch und ignoriert dann den Bestätigungsdialog bei der Überprüfung der Bot-Funktion.

Der anschließende Review-Prozess durch Facebook kann einige Tage dauern. Ist der Newsletter bestätigt, sieht man im Abonnenten-Messaging Bereich einen grünen Haken.

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3 Take Aways

  1. Abonnenten-Messaging via Facebook ist nur für nicht-werblichen Content möglich!
  2. Der Verifizierungsprozess für Newsletter via Bot dauert mitunter einige Tage, da der Chatbot von menschlichen Facebook Mitarbeitern händisch geprüft wird
  3. MessengerPeople Kunden sollten den eigenen Bestätigungsdialog für den Prüfungszeitraum abschalten und den Standard-Dialog „Los geht’s“ von Facebook aktivieren.

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