B2B-Kommunikation mit WhatsApp – So geht’s richtig!

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Erfolgreiche B2B-Kommunikation via WhatsApp? Mehr als 40 Millionen Deutsche nutzen den Dienst – davon über 70 Prozent täglich. Zunehmend setzen auch Konzerne und mittelständische Unternehmen, aber auch öffentliche Organisationen, Parteien und Verbände erfolgreich auf Messenger-Kommunikation. Doch wie erreichen sie ihre B2B-Zielgruppen schnell und persönlich?*


Was Du in diesem Artikel erfährst:

    1. WhatsApp in der B2B-Kommunikation
    2. Starke KPIs für Messenger
    3. Beeindruckende CTRs von Messenger
    4. B2B-Echtzeit-Kommunikation im Finanzsektor
    5. Nah und persönlich am Kunden

Dabei kann es sich um potenzielle oder tatsächliche Kunden handeln, um Stakeholder außerhalb des Unternehmens – aber auch um die eigenen Mitarbeiter, die etwa über aktuelle Entwicklungen (Produktinfos, Marketingstrategien, rechtliche Rahmenbedingungen) informiert werden sollen.

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Mit der Nutzung von WhatsApp als Kommunikationskanal unterstreichen Unternehmen, Berater und Dienstleister nicht nur ihren Serviceanspruch, in puncto digitaler und interaktiver Kundenkommunikation gut aufgestellt zu sein. Sondern ich kann als Absender zugleich sicherstellen, dass B2B-News oder Informationen des Unternehmens auch sehr zeitnah von allen Empfängern gelesen und gegebenenfalls kommentiert werden.

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WhatsApp in der B2B-Kommunikation: „Standard der Zukunft“

Von BASF über das Handwerk Magazin und die SDV AG bis hin zu SAP – bereits heute nutzen zahlreiche Unternehmen WhatsApp, Facebook Messenger und Co. erfolgreich als Tool für ihre B2B-Kommunikation. „Messenger als Kanal zur Kommunikation mit Kunden und B2B-Zielgruppen ist der Standard der Zukunft“, ist Messengerprofi Mehner überzeugt.

Zu einem ähnlichen Fazit kommt auch Facebooks große Nutzerstudie „More than a Message: The Evolution of Conversation“. Bereits 2016, zum Veröffentlichungszeitpunkt der Untersuchung, gaben fast 70 Prozent aller Befragten an, dass sie eine Kommunikation via Messenger einem Anruf oder einer E-Mail bei Weitem vorziehen.

Ferner gaben 67 Prozent der Befragten an, Messenger für berufliche Kommunikation bereits zu nutzen – oder verstärkt nutzen zu wollen. Entsprechend stellte David Marcus, Vice President Messaging Products bei Facebook, vor Kurzem fest, es sei „keine Frage des Ob, sondern des Wann“ sich Messenger als Kanal zum Kontakt mit Unternehmen endgültig durchsetzen.

Das ist auch die Kernbotschaft der YouGov-Studie „WhatsApp im Kundenkontakt“ vom Mai 2017. Demnach erachtet jeder Fünfte deutsche WhatsApp-Nutzer (ca. acht bis zehn Millionen Menschen) die Kommunikation mit Unternehmen über den grünen Messenger als „längst überfällig“.

Zwischen 13 und 16 Millionen Deutsche – also jeder Dritte – finden die Unternehmenskommunikation via WhatsApp, Facebook Messenger und Co. sogar deutlich angenehmer als die klassischen Kontaktwege (E-Mail, Post, Telefon).

Persönlich, unkompliziert und schnell: Starke KPIs für Messenger

Für den von Erfolg von Messenger-Kommunikation in der B2B-Kommunikation gibt es mehrere Gründe: Die meisten Nutzer erlauben den Apps sogar, ihnen Push-Benachrichtigungen auf den Sperrbildschirm des Handys zu senden. Dadurch werden rund 90 Prozent aller Nachrichten bereits binnen von 15 Minuten gelesen.

Hinzu kommt, dass WhatsApp und Facebook Messenger bislang als sehr persönliche Kommunikationskanäle wahrgenommen werden: Entsprechend hoch priorisieren Nutzer die Informationen, die sie auf diesem Weg von einem Unternehmen erhalten.

Beeindruckende CTRs – ganz ohne Algorithmus

Auch die Click-Through-Rate (CTR) und die Interaktionsrate – also die Anzahl der Kommentare und Antworten auf eine Nachricht – sind bei WhatsApp und Co. wesentlich höher als bei E-Mail oder Social Media:

So berichtet die Sparda-Bank München von einer CTR von fast 100 Prozent. Im Durchschnitt aller Branchen erzielen Links, die über WhatsApp verschickt werden, eine CTR von 25 Prozent (bei touristischen Angeboten oder Sportnews teilweise sogar über 80 Prozent).

Da bei Messengern – im Gegensatz zu „klassischen“ Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Twitter – kein Algorithmus Unternehmens- Nachrichten filtert, bevor er sie in den Newsfeed der Nutzer spielt, können zudem nahezu 100 Prozent der Nutzer direkt erreicht werden.

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Deshalb zählt das Messenger Marketing mittlerweile zu den effektivsten Kommunikations­kanälen für B2B-Unternehmen. Mit WhatsApp und Co. können Unternehmens­meldungen oder Marktinformationen zielgerichtet an den Pool aus Empfängern kommuniziert werden, der sich für die enstprechenden Kategorien interessiert. Sogar persönliche Nachfragen und individuelle Betreuung sind durch diesen Kanal unkompliziert, schnell, relativ kostenneutral– aber vor allem: sehr persönlich – möglich.

B2B-Echtzeit-Kommunikation im Finanzsektor

Dass die B2B-Direktkommunikation in Echtzeit via WhatsApp auch sehr erfolgreich im Bereich des Versicherungs- und Finanzmanagements funktioniert, zeigt das Beispiel der vfm-Gruppe. „Wir nutzen WhatsApp seit mehr als einem halben Jahr und über 60 Prozent unserer Kooperationspartner haben den Newsletter-Service bereits abonniert.

Die Akzeptanz ist hoch“, sagt Madlen Böhm, Online Marketing Managerin bei der vfm Gruppe. Die vfm-Gruppe ist ein Spezialdienstleister in der Versicherungsbranche.

Das Franchise-Konzept: Die vfm-Gruppe unterstützt ihre Kunden beim Umstieg in die Selbstständigkeit als Makler und bietet dabei ein Full-Service-Paket mit einem leistungsstarken Backoffice, das die Bereiche Versicherung, Finanzen, Recht, Marketing und IT abdeckt.

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Online-Marketing-Expertin Böhm: „Die Idee war, mit der Nutzung von WhatsApp einen neuen Kommunikationskanal zu erschließen, um unsere Franchisepartner (dem vfm-Verbund angeschlossene Makler, Mehrfachagenten und Vermittler) einfach, schnell und persönlich mit bestimmten Themen zu erreichen.

Unser Marketing-Team arbeitet für unsere Kooperationspartner wie eine interne Werbeagentur. Somit stellt WhatsApp einen sehr guten Kanal dar, um unsere Angebote zu platzieren. Unser konkretes Konzept besteht in einem Newsletter-Abo. Wir präsentieren unseren Kooperationspartnern im WhatsApp Newsletter exklusive News und Produkte aus unserem Marketing und unserer IT, die sie dann bei uns abrufen können.“

„Sehr nah und persönlich am Kunden“

Die B2B-Kommunikation über Messenger-Dienste hat einen sehr persönlichen Stempel. Man schreibt sich gewissermaßen wie „mit guten Freunden“, ist Böhm überzeugt. Allerdings sollte ein Unternehmen aufpassen, diesen Kanal nicht unnötig zu „missbrauchen“.

„Auf einen gezielten Einsatz kommt es an“, sagt die vfm-Online-Marketing-Expertin. „Vorteilhaft an WhatsApp im Marketing ist grundsätzlich das breite Einsatzspektrum, das von Kundenservice über Beratungsangebote hin zu Newsletterabos reicht – mit dem großen Pluspunkt, dass man ganz nah und sehr persönlich am Kunden ist.“


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