„7 Fragen an …“ die Kirchengemeinde Gladbeck – Kirche & WhatsApp

 In Kundeninterviews

Kirchen & WhatsApp – In unserem heutigen „7 Fragen an …“ sind wir, passend zur Vorweihnachtszeit, im Gespräch mit Pfarrerin Stefanie Erling und Pfarrer Sebastian Amend. Wie WhatsApp auch in der Gemeindearbeit erfolgreich eingesetzt werden kann und gerade im Advent Nutzer und Nutzerzahlen bereichert, zeigen wir Euch hier. Denn die evangelische Kirchengemeinde Gladbeck bietet ihrer Gemeinde einen besonderen Service, der richtig gut ankommt. Mehrmals wöchentlich schicken die Pfarrer in ihrem Newsletter „WiederWort“ Glaubensbotschaften via WhatsApp direkt aufs Handy ihrer Gemeinde – passend zur Jahreszeit bieten sie aktuell auch einen Adventskalender an.

 
In der evangelischen Kirchengemeinde kommen bereits viele junge Menschen mit dem Glauben an Gott in Berührung. Das verdanken sie ihren 12 Kindertageseinrichtungen, sowie den zahlreichen Konfirmandengruppen, aus denen sich auch einer ihrer Schwerpunkte bei der Kinder- und Jugendarbeit ergibt. Daneben ist der Gemeinde die Kirchenmusik wichtig, von der klassischen Kantorei bis zum Gospelchor, von den Posaunen bis zur Band ist bei ihnen alles vertreten. Nach außen gewandt fühlen sie sich als Stadtgemeinde in Gladbeck mit unseren über 18.500 Mitgliedern vor allem auch dafür verantwortlich, dass geflüchteten Menschen gut ankommen und weiterleben können. Ein Angebot von vielen ist hierbei der WhatsApp Newsletter der Gemeinde.

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„Gerade haben wir eine Aktion gestartet, bei der wir im Advent jeden Tag eine Nachricht versenden […] so sind wir nochmal ein Stück gewachsen“

Begonnen haben Sie mit dem WhatsApp Service in der Osterzeit zur spirituellen Begleitung und versenden seit dem zwei mal wöchentlich ihre Newsletter – nun zur Weihnachtszeit wieder täglich im Adventskalender.

Mit fast 300 Nutzern innerhalb eines halben Jahres,  Abmelderaten von unter 3% und Klickraten von fast 40% ist der Newsletter Channel innerhalb der Gemeinde sehr erfolgreich – und wird von den Nutzern auch gerne angenommen.

Welche Inhalte gut ankommen im Messenger Marketing der Gemeinde, welche Ziele schon erreicht sind und welche Nutzerzahlen verzeichnet werden können, erfahrt Ihr hier:


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1. Welche Idee stand hinter der Entscheidung, Eure Gemeinde auch mit WhatsApp anzusprechen und wie habt Ihr damit begonnen?

Kirche auf dem Smartphone, verbunden mit dem Gegenstand, den wir alle durch unseren Alltag tragen. Es klingelt, eine neue Nachricht ist eingetroffen und es ist diesmal ein Impuls über ein Bibelwort, ein kurzer Gedanke, ein Foto oder ein Video zu unserem christlichen Glauben. So einfach sollte es sein, Gott zu begegnen.

Deshalb haben wir als Evangelische Kirchengemeinde Gladbeck die Netzgemeinde WiederWort gegründet. Der Name WiederWort ist angelehnt an das Wort Gottes, das er zu den Menschen sagt. Sein Wort, das durch die Bibel, in Begegnungen, im Gebet oder eben eine Nachricht per WhatsApp in mein Leben kommt. Bei mir angekommen, verändert Gottes lebendiges Wort mich, löst etwas in mir aus. Mit Gott an meiner Seite kann mein Leben ein Stück vollständiger werden, und so kommt durch mein Leben sein Wort zurück zu ihm.

Der Startpunkt für uns waren die Wochen vor Ostern, eine Zeit, in der die Menschen in unserer Gemeinde sich ohnehin verstärkt mit ihrem Glauben an Gott auseinandersetzen. Wir haben viel überlegt, Überzeugungsarbeit geleistet und Mitstreiter gesucht. Seitdem versenden wir jeden Mittwoch und Sonntag je eine Nachricht.

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2. Wer betreut bei Euch den WhatsApp Kanal und wie geht Ihr an die Betreuung des WhatsApp Kanals heran?

Heute sind wir sechs Menschen aus der Gemeinde, drei Jugendliche, eine Jugendpresbyterin und zwei Pfarrer. Monat für Monat überlegen wir uns, welche Themen gerade oben auf liegen, was wichtig ist und was wir von Gott weitergeben wollen. Dann teilen wir das Erstellen der Beiträge unter uns auf. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Umgang mit den Rückmeldungen. Wir sind froh, dass sich immer wieder Menschen zurückmelden, uns schreiben, wie es ihnen geht, oder auf Fragen antworten, die wir gestellt haben. Hier sind wir Pfarrer gefragt, schreiben zurück und laden bei Bedarf zu Gesprächen ein.

3. Mit welchen Zielen seid Ihr an das Messenger Marketing via WhatsApp herangegangen und wie hat sich euer Ergebnis bislang entwickelt?

Mit WiederWort, mit dem Versenden der WhatsApp-Nachrichten wollten wir die Botschaft von Jesus Christus gerade jüngeren Menschen näherbringen. Denn das Gottesdienstangebot unserer Gemeinde richtet sich mehrheitlich an ältere Menschen. Das Ziel haben wir bisher nur zum Teil erreicht. Als wir die Community nach ihrem Alter gefragt haben, gab es nur von etwa einem Viertel eine Rückmeldung, der Durchschnitt lag hier bei 36 Jahren.

4. Kirchen & WhatsApp: wie entwickelt sich Eure Gemeinde auf dem Messenger und wie kommt der Service bei Euren Nutzern an – gibt es Feedback?

Gerade haben wir eine Aktion gestartet, bei der wir im Advent jeden Tag eine Nachricht versenden. Ein Adventskalender per WhatsApp mit Glaubensimpulsen, die uns auf Weihnachten vorbereiten. So sind wir nochmal ein Stück gewachsen, rund 240 Menschen lesen unsere Nachrichten. Nicht einmal 30 haben uns seit Beginn wieder verlassen, wir werten das als positives Zeichen und bekommen auch sonst viel Rückmeldungen, die davon erzählen, dass Menschen mit den Inhalten etwa anfangen können, es etwas mit ihnen macht.

5. Für welche Inhalte nutzt Ihre Euren WhatsApp Channel?

Das zeigen wir am besten mit zwei Beispielen, eines vom Buß- und Bettag Ende November, das zweite als einer der ersten Beiträge in unserem Adventskalender:

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6. Warum sendet Ihr Eure Botschaften via WhatsApp an die Gemeinde, wo seht Ihr hier Vorteile im Vergleich zu Social Media oder E-Mail?

Nachrichten per WhatsApp kommen bei jedem direkt an und trotzdem kann ich sie erstmal links liegen lassen und später in Ruhe lesen. Social Media oder unsere Homepage nutzen wir in der Gemeinde auch, oft für Ankündigungen oder tolle Fotos, die im Gemeindeleben entstanden sind. Doch den Kanal über WhatsApp nutzen wir allein für die inhaltlichen Impulse. Hier reden wir nur über Gott und wie er uns in unserem Leben begegnet. Es geht hier nicht darum, wann der Gospelchor sein nächstes Konzert hat. Diese Trennung schafft Klarheit. Und zudem funktioniert es mit MessengerPeople so, dass jeder ganz privat und unmittelbar zurückschreiben kann, um mitzuteilen, wenn ihn eine Nachricht von uns begeistert oder berührt hat.

7. Was kann MessengerPeople in Zukunft für Euch tun, um Eure Arbeit noch erfolgreicher zu machen?

Wir wollen kein unangebrachtes Lob verstreuen, bisher seid Ihr uns überall entgegen gekommen. Manchmal sind allerdings die 500 Zeichen, die wir zusätzlich zu einem Bild in einer Nachricht versenden können, etwas eng. Zumeist hilft es uns aber, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wir sagen vielen herzlichen Dank an Stefanie Erling und Sebastian Amend!


Hier könnt Ihr Euch kostenlos für den Newsletter der Gemeinde Gladbeck anmelden und sofort Glaubensbotschaften (nicht nur) für die Weihnachtszeit erhalten:

 


 

Ich heiße Stefanie Erling. Ich bin 32 Jahre alt und arbeite seit etwas mehr als 4 Jahren hier in der Gemeinde – zunächst wie Sebastian als Pfarrerin im Probedienst; seit dem 1.10. diesen Jahres bin ich nun in einer festen Pfarrstelle hier in der Gemeinde. Ich mag das Ruhrgebiet, die Arbeit mit den Menschen hier in ihrer direkten und herzlichen Art.  Einer meiner Schwerpunkte ist die Arbeit mit Konfirmanden und den jugendlichen Teamern. Es macht mir Spaß, gemeinsam mit den Jugendlichen den Glauben zu entdecken, kritisch zu hinterfragen und neue Wege zu suchen, auch heute von Gott zu erzählen. In meiner Freizeit treffe ich gerne Freunde oder lasse mich auf Rockkonzerten von der Musik begeistern.

Grafik Sebastian Amed & Stefanie Erling fehlt

Ich bin Sebastian Amend, 31 Jahre alt und seit 2 ½ Jahren Pfarrer im Probedienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Gladbeck, das heißt, ich vertrete einen Kollegen in seiner Pfarrstelle, weil er gerade andere Aufgaben wahrnimmt. Die Gemeindearbeit hier vor Ort begeistert mich total, so viele unterschiedliche Menschen jeder Altersklasse, die ich auf ihrem Weg mit Gott begleiten darf. Und wenn ich mal ne Auszeit brauche, gehe ich eine Runde Laufen oder spiele eine Partie Schach.


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